NDR filmt Krippenaufbau:

 

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  Bilder und Texte entnommen aus dem ET
vom 13.12.2008 und 15.12.2008
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10 Jahre Geschichtswerkstatt

 

Das Team der Geschichtswerkstatt von links:
Willi Bode, Hans-Jürgen Thiemann, Gerhard Rexhausen, Sabine Wehking und Günter Sommer

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Entnommen aus dem ET vom 29.10.2008


Olympionike signiert Gruß im Goldenen Buch

Trapschütze Stefan Rüttgeroth kehrt aus Peking zurück / Gebührender Empfang im Schloss

Der Gieboldehäuser Stefan Rüttgeroth, der bei den Olympischen Sommerspielen den 24. Platz im Trapwettbewerb belegte, kehrte am Mittwoch aus Peking zurück in seine Heimatgemeinde. Einen gebührenden Empfang bereiteten ihm Familie, Freunde, Schützenbrüder und Offizielle. Höhepunkt des Abends war der Eintrag in das Goldene Buch.

„Nur ganz besonderen Menschen, die Besonderes geleistet haben, wird diese Ehre zuteil“, erklärte Bürgermeister Norbert Leineweber, der im Namen des Fleckenrates vor allem die Verdienste Rüttgeroths für seine Heimat hervorhob. „Du hast uns weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Aber nun sind wir sehr froh darüber, dich endlich wieder bei uns zu haben.“ Neben dem Eintrag in das Goldenen Buch bekam der 27-Jährige auch eine Urkunde und einen streng limitierten Silbertaler überreicht, der anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Fleckens vor fünf Jahren geprägt wurde. „Dieser Empfang zeigt, dass du etwas Außergewöhnliches geleistet hast. Dabei sein ist alles, und wir sind verdammt stolz auf unseren Olympia-Teilnehmer“, erklärte Matthias Nachtwey, Vorsitzender des Wurftaubenclubs Gieboldehausen, bei dem der Eichsfelder im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal Tauben vom Himmel holte. Stolz zeigte sich auch Wilhelm Nörthemann, Geschäftsführer der Carl Zeiss MicroImaging GmbH, bei der der Sportschütze im Controlling beschäftigt ist. „Die gesamte Belegschaft hat mitgefiebert. Soweit es in meinen Möglichkeiten steht, werde ich deinen Sport auch in Zukunft unterstützen.“ Ebenfalls unter den Gratulanten waren Wilfried Lühe, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Südharz, Hans-Georg Kracht (Jägerschaft Duderstadt) und Robert Kopp, der vom Traditions-Schützenverband Eichsfeld Glückwünsche überbrachte. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Fanfarenzug Gieboldehausen. „In Peking ist nicht alles so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin froh, wieder Zuhause zu sein und muss mich bei euch allen bedanken. Ohne eure Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen“, bedankte sich Rüttgeroth abschließend.

Entnommen aus dem ET vom 15.08.2008


Flecken feiert Olympia-Teilnehmer

Olympia-Starter Stefan Rüttgeroth ist nach der Rückkehr aus Peking gestern in seiner Heimat- gemeinde Gieboldehausen von Freunden, Nachbarn, Schützenbrüdern und Offiziellen gefeiert worden. Am Ortseingang empfing Matthias Nachtwey, Vorsitzender des Wurf- taubenclubs Gieboldehausen, den 24. des olympischen Trapwettbewerbes. Im Cabriolet wurde Rüttgeroth durch den Flecken zum Schloss gefahren, wo Bürgermeister Norbert Leineweber dem Sportler gratulierte.

Entnommen aus dem ET vom 14.08.2008


Bestes Beweisfoto gekürt

«Gieboldehausen» (kku). Mit einer Webcam beobachteten Naturliebhaber in den vergangenen Wochen das tierische Treiben auf dem Schornstein der Alten Molkerei in Gieboldehausen. Die Geschäfte des Einzelhandelszentrums im Flecken hatten die Besucher ihrer Internetseite dazu aufgerufen, herauszufinden, wie viele Jungstörche in diesem Jahr dort aufgezogen werden. Dafür musste der entsprechende Beweis per Webcam-Foto erbracht werden. Die Gewinnerin heißt Justyna Fiolek aus Göttingen. Ihr Foto gibt den zweifelsfreien Beweis dafür, dass es sich um genau drei junge Störche handelt. Auf dem zweiten Rang landete Claudia Domas aus Herzberg, gefolgt von Michaela Beiber aus Northeim. Die drei besten Schnappschüsse wurden mit Sachpreisen belohnt. Fachkundige Auskunft Im Rahmen eines Sektempfanges nahmen Nicole Nachtwey von Wohnsinn und Christiane Wüstefeld vom Eichsfelder-Schuhcenter die Preisübergabe vor. Dabei gab Ansgar Nachtwey auch fachkundige Auskunft zum Thema Störche. Kaum ein anderer ist dafür besser prädestiniert als der Gieboldehäuser, der das Nest auf der Alten Molkerei seit 15 Jahren kennt und genau beobachtet.

Entnommen dem ET vom 13.08.2008


130 Kilometer Wanderwege verzeichnet

Verkehrsvereine Gieboldehausen und Hattorf geben Karte vom Rotenberg heraus

Gieboldehausen (hho). Ab sofort sind in Gieboldehausen und Hattorf neue Wanderkarten vom Rotenberg und Umgebung im Handel. Der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) der Flecken- gemeinde sowie der Verkehrsverein der Nachbargemeinde haben das Werk gemeinsam herausgegeben. Im Laufe der Jahreshauptversammlung des HVV stellten Vorsitzender Alois Grobecker und Wander- und Wegewart Wilfried Basdorf die farbige Wanderkarte den Mitgliedern vor.

Präsentieren die Wanderkarte: Alois Grobecker, Peter Brößler und Wilfried Basdorf (v. l.).

Dank der Unterstützung von Firmen, die sich mit Werbeanzeigen beteiligt hatten, konnte die Finanzierung und Herstellung der Wanderkarte mit einer Auflage von 5000 Stück rechtzeitig zur Wandersaison 2008 realisiert werden. Der Stückpreis beträgt einen Euro.
Das Kartenwerk weist ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz von über 130 Kilometern im Rotenberg und Umgebung aus. Die Wanderkarte ist unter anderem in Gieboldehausen in der Bücherinsel erhältlich, die auch Tageblatt-Annahmestelle ist. Außerdem halten das Nähstübchen Fingerhut und die Aral-Tankstelle die Karten vor. Auch im Bürgerbüro ist die Wanderkarte erhältlich.
Bei der Präsentation der Wanderkarte im Gieboldehäuser Rathaus dankte HVV-Vorsitzender Grobecker dem Chef der Firma Viasite, Peter Brößler, für die Konzeption und Herstellung der Karte. Brößler hatte vor einigen Jahren im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in der Verwaltung schon maßgeblich mit an der Konzeption der Internetseite sowie des Radwegenetzes mitgearbeitet.
Grobecker sprach auch Wander- und Wegewart Basdorf für die umfangreichen Vorarbeiten Dank und Anerkennung des HVV aus. Bei der Vermessung und Ausschilderung des Wanderwegenetzes im Naherholungsgebiet Rotenberg war Basdorf federführend tätig.

entnommen dem ET vom 27.03.2008


Wichtige Arbeit im Flecken geleistet

Heimat- und Verkehrsverein tagt
Von kompetenter Mitarbeit ist das Vereinsleben des Heimat- und Verkehrsvereins Gieboldehausen geprägt. Bewahren und aufarbeiten geschichtlich bedeutsamer Dinge hat sich die Gemeinschaft zum Ziel gesetzt.

Gieboldehausen (hho). Vorstandswahlen und Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung des HVV am Donnerstag im Mittelpunkt. Außerdem gab es bei der gut besuchten Sitzung im Kaminzimmer des Schlosses eine Reihe von Sachstandsberichten.

Vorsitzender Alois Grobecker hieß neben Bürgermeister Norbert Leineweber, der selbst Mitglied im HVV ist, auch einige neue Gesichter willkommen. Besonders begrüßt wurden Renate und Fred Waldhelm. Seit 25 Jahren gehört das Ehepaar dem Heimat- und Verkehrsverein an.

Bei den Wahlen wurden alle Vorstandmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzender bleibt Alois Grobecker, der seit 31 Jahren an der Spitze des HVV steht. Zweiter Vorsitzender bleibt Gerhard Rexhausen, der auch das Amt des Ortsheimatpflegers in der Fleckengemeinde inne hat. Wilfried Basdorf bleibt Wander- und Wegewart. Er übt das Amt bereits 32 Jahre aus. Schriftführerin bleibt Renate Sommer-Wüstefeld, die das Protokoll verlas. Schatzmeister bleibt Uwe Sommer. Beisitzer sind Ursel Runge, Michael Döring und Herbert Stender.

Für Heinz Gerhardy, der als Kassenprüfer turnusmäßig ausschied, wurde Karl-Heinz Sommer (Erlenhof) gewählt. Ein weiteres Jahr als Kassenprüfer ist Martin Nolte tätig.
Unbezahlbare Arbeit werde von den Mitgliedern der Geschichtswerkstatt unter Leitung von Gerhard Rexhausen geleistet, sagte Vorsitzender Grobecker in seinem Jahresrückblick. Er zählte eine Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten des HVV auf und dankte allen Helfern, die sich ehrenamtlich dabei einbrachten. Den anwesenden Mitgliedern vorgestellt wurde eine neu herausgegebene Wanderkarte Rotenberg. Mehr darüber in einer der nächsten Tageblatt-Ausgaben.

 

entnommen dem ET vom 8.03.2008


Asterix und Obelix auf dem Lutzball 2008 - Karten nur im Vorverkauf erhältlich!

Die Gallier sind los, auf dem Lutzball 2008.
Asterix und Obelix, Idefix und die anderen Bewohner des kleinen gallischen Dorfes werden am 2.2.2008 auf dem Saal des Niedersachsenhofes in Gieboldehausen auf die Römer treffen. Für den Partyspaß beim größten Karnevalsball der Region haben die Lutze wieder vorgesorgt - soweit ist alles beim alten. Neu ist jedoch, daß in diesem Jahr die Karten für den Lutzball nur im Vorverkauf zu haben sind. Damit der Einlass noch reibungsloser klappt, gibt es in diesem Jahr keine Abendkasse. Ab 19 Uhr beginnt auf dem Saal bereits die "Happy-Hour". Der Einmarsch der Lutze ist wie immer um 20 Uhr 11 1/2!

Die Karten gibt es zum Preis von 10? bei den bekannten Vorverkaufstellen: in Gieboldehausen Fleischerei Nachtwey (Alte Molkerei und Marktstrasse) und Niedersachsenhof sowie in Duderstadt bei Ewa Mäther, Schönebergerstr. 6.


Familien pflanzen Wildlinge an neuem Standort aus

Realverband bindet Nachwuchs in die Erhaltung des einmaligen Kopfhainbuchenwaldes ein

50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich am vergangenen Sonnabend an einer Pflanzaktion im Gieboldehäuser Hainbuchenwald beteiligt. Sie rodeten Wildlinge aus und pflanzten sie anschließend an einer anderen Stelle im Quadratverband wieder ein.
Gieboldehausen (art). “Jedes Kind in Gieboldehausen soll zusammen mit seinen Eltern eine Kopfhainbuche pflanzen”: So lautet das Ziel des Realgemeinde-Vorsitzenden und Projektleiters, Michael Döring. Zusammen mit den Pfadfindern vom Stamm St. Georg waren bislang über 200 Hainbuchen gepflanzt worden.
Der Gieboldehäuser Kopfhainbuchenwald ist in seiner zusammenhängenden Größe hierzulande einmalig. Die meisten der 2300 unter Naturschutz stehenden Kopfhainbuchen wurden zwischen 1860 und 1900 gepflanzt. Man nutzte die Bäume bis Ende der sechziger Jahre, erneuerte sie aber nicht.


Junge Wildlinge
Nach über 100 Jahren ist die ehemals von den Vorfahren praktizierte Aufforstung der Steilhänge und Kerbtäler im Tischengrund wieder mit Leben erfüllt worden. Im Quadratverband von vier mal vier Metern werden seit dem Jahre 2002 die abgängigen alten Buchen durch junge Wildlinge aus der Naturverjüngung ersetzt.
Döring verfolgt mit der Aktion vor allem auch ein didaktisches Anliegen: Jedes Kind, das einen Baum pflanzt, bekommt ein eigens dafür angefertigtes Namensschild, das an einem Stützpfahl befestigt wird. So sei eine besondere Verbindung zu diesem Baum gegeben. “Die Kinder entdecken den Wald so von einer ganz anderen Seite. Sie übernehmen Verantwortung für ihren Baum”, verdeutlicht der Berufsschullehrer.
Und es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Durch gezieltes Beschneiden werden die Kinder den Baum während der Folgejahre in seine typische Nutzungsform als Kopfhainbuche bringen. Bei diesen gemeinschaftlichen Aktionen könnten dem Nachwuchs Stück für Stück die besondere Bedeutung der Kopfhainbuchen und deren vielfältige Nutzung näher gebracht werden.
Das heutige Schlagwort “Nachwachsende Rohstoffe” werde an diesen Bäumen durch die mehrmalige Holznutzung im wahrsten Sinne des Wortes deutlich, betont Döring. “Kinder, Jugendliche und deren Eltern werden ihre Bäume zukünftig im Rhythmus der Jahreszeiten mehrmals besichtigen und sich auch wieder häufiger in der Natur aufhalten
.”

entnommen dem ET vom 15.01.2008


Arnold Gerhardy und
Karl Wagner 60 Jahre dabei

Kolpingsfamilie Gieboldehausen zeichnet Mitglieder aus / Vorstandswahlen auf morgen vertagt

Gieboldehausen (red). Für langjährige Treue zur Kolpingsfamilie Gieboldehausen sind in der Jahreshauptversammlung vier Kolpingsbrüder ausgezeichnet worden. Seit sechs Jahrzehnten gehören Arnold Gerhardy und Karl Wagner dem Gesellenverein an, auf 50-jährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk kann Raimund Hobrecht zurückblicken. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Bernward Wucherpfennig geehrt. Neben dem Jahresbericht des Vorsitzenden, Ralf Regenhardt, stand im Pfarrheimsaal ein Abendsessen mit Brot und Schlachteplatte auf dem Programm. Die Kolping-Vorstandswahlen wurden auf Mittwoch, 16. Januar, 20 Uhr im Pfarrheimsaal vertagt.

entnommen dem ET vom 15.01.2008



Fleckenrat ehrt “klingende Botschafter” des Eichsfelds

Leineweber lobt Beitrag zur Sozialerziehung / Ehrenamtliches Engagement für Jugendliche

Gieboldehausen (art). Besondere Ehre für zwei Gieboldehäuser Kulturträger: Der Fleckenrat hat während seines Neujahrsempfangs den Fanfarenzug und den Spielmannszug für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Vertreter von Institutionen wie Vereinen, Verbänden, Schulen und Kirchen hatten sich hierzu am Freitagabend im Kaminzimmer des Gieboldehäuser Schlosses versammelt.
“Musikerziehung ist auch eindeutig umfassende Sozialerziehung”, betonte Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU) und würdigte “den unermüdlichen Einsatz vieler, die sich in unzähligen Übungsstunden der Kinder und Jugendlichen angenommen haben”. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten “klingenden Botschafter” des Eichsfeldes würden Kindern und Jugendlichen Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen vermitteln. Beide Züge hatten 2007 ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert.
Der Bürgermeister erinnerte daran, dass laut einer Studie des Geographischen Instituts der Göttinger Universität die Bevölkerungszahl in der Samtgemeinde bis zum Jahr 2020 um rund vier Prozent abnehmen wird, wobei es in einigen Dörfern Rückgänge bis zu sechs Prozent gibt. Nur im Flecken sei in den kommenden 13 Jahren eine Zunahme um rund 0,6 Prozent zu erwarten. Während die Zahl junger Menschen um 20 bis 25 Prozent falle, steige die Zahl der Älteren drastisch an.
“Wir haben als erster Ort im Altkreis Duderstadt eine Krippengruppe eingerichtet”, betonte der Bürgermeister. Als Folge des demographischen Wandels müsse sich die Samtgemeinde zunehmend um Altenbetreuung kümmern. Leineweber erinnerte an den Ausbau der Partnerschaft mit Gardony, die “tolle Arbeit” der Geschichtswerkstatt und viele ehrenamtliche Projekte.
Zu Vorhaben in 2008 zählten die Entschärfung der Hochwassersituation im Bahnhofsviertel und der Bau weiterer Gästezimmer im Niedersachsenhof. Von der Eröffnung des Postzustellstützpunktes und den dadurch geschaffenen Arbeitsplätzen erhofft sich der Bürgermeister “eine Signalwirkung”.
Leineweber würdigte das Engagement des neuen Jugendreferenten Dirk Glowatz, der zur Belebung der Jugendbegegnungsstätte in der Fleckenstraße beitragen könne. Nicht zuletzt hofft Leineweber, dass der Radweg von Wulften nach Duderstadt bis spätestens Anfang 2009 durchgängig befahrbar ist.

entnommen dem ET vom 14.01.2008


Evangelische Gustav-Adolf-Kirche täglich außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet

Gieboldehausen. Schon im September hatte sich der Kirchenvorstand entschlossen, die Kirche zur Einkehr und Besinnung probeweise an den Wochenenden zu öffnen. “Nach den durchweg positiven Erfahrungen der vergangenen Monate möchte der Kirchenvorstand Gemeindegliedern und Gästen nun die Möglichkeit geben, die Kirche auch in der Woche zu besuchen”, erläutert Pastor Jens-Arne Edelmann.

Ob nur für zehn Minuten zwischen zwei Terminen oder für eine Stunde nach dem Gottesdienst – die Zahl der Gäste ist groß. “Wir haben vorausgesetzt, dass die Kirchenöffnung so gut angenommen wird. Aber wir freuen uns natürlich trotzdem sehr. Es ist schön, wenn Leute in die Kirche kommen und dort verweilen”, sagt Sylvia Rösler vom Kirchenvorstand. Das Bedürfnis, abseits der Gottesdienste in der besonderen Atmosphäre zu beten und still den Gedanken nachzuhängen, sei gestiegen. “Es gibt immer Leute, die gerne hereinschauen”, so Rösler. Eine Reihe von Stammgästen käme bereits regelmäßig in die Kirche, viele hätten sich im Vorfeld positiv über die erweiterten Öffnungszeiten geäußert.

Aber noch eine weitere Besonderheit steht am morgigen Sonntag an: Im Segnungsgottesdienst für Alt und Jung um 16 Uhr können sich die Gemeindeglieder persönlich segnen lassen. Neue Gesichter werden begrüßt, und die Flötengruppe sorgt für musikalische Abwechslung. Im Anschluss gibt es einen Imbiss mit warmen Getränken “unter dem Kirchturm”. cs

 

Ort der Ruhe:
Die Gustav-Adolf-Kirche in Gieboldehausen ist jetzt täglich zur Einkehr und Besinnung geöffnet.

 

 

 

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 05.01.2008