Soziales Engagement im Sinne der Pfadfinder

Gieboldehäuser Mini-Wölflinge pflegen Gräber

Gieboldehausen
(lo). Die Mini-Wölflinge der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Gieboldehausen pflegen verwahrloste und namenlose Gräber auf den Friedhöfen der katholischen und evangelischen Gemeinde. In mehreren Gruppenstunden hat der Pfadfinder-Nachwuchs unter der Anleitung der Gruppenleiterinnen die Gräber von Wildwuchs befreit, Unkraut entfernt, Pflanzen zurückgeschnitten. Zum Teil haben die Wölflinge komplett neue Bepflanzungen vorgenommen.
Ziel dieser Aktion sei es gewesen, den Kindern soziales Engagement im Sinne der Pfadfinder zu vermitteln, erklären die Gruppenleiterinnen Karin Otte, Heike Immisch, Elke Weber, Maria Kariger und Margret Sommer. Sie seien dabei von den Gärtnereien Sommerfeld (Gieboldehausen) und Rusteberg (Wulften), sowie dem Kornhaus Duderstadt unterstützt worden, fügen sie hinzu.

entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt (Nov 2007)


Start der Karnevals-Saison - Lutzball-Thema 2008 steht fest!

Der 11.11. - Beginn der Karnevals-Saison - ist ein Datum, das bei den Gieboldehäuser Lutzen hoch
gehalten wird. Und just zu diesem Tag geben die Lutze den Fans und Gästen des legendären Lutzballs
das Thema für die Veranstaltung 2008 bekannt. Nach vielen Jahren der Vorbereitung, zähem Ringen in
den eigenen Reihen und etlichen Scharmützeln mit römischen Legionen ziehen Asterix und Obelix
endlich in Gieboldehausen ein.

Erwartet werden Sie am 2.2.2008 im Nieder- sachsenhof in Gieboldehausen und sicher werden sie auch die anderen Bewohner des kleinen gallischen Dorfes mitbringen. Wenn die beiden Gallier mit Gefolge und Idefix im Saal einmarschieren wird es am Zaubertrank sicher nicht mangeln. Vielleicht wird sogar der Lutzen-König als Majestetix auf einem Schild hereingetragen? Die heiß begehrten Karten zum Lutzball 2008 werden diesmal nur im Vorverkauf zu ergattern sein. Wann der stattfindet wird in Kürze bekannt gegeben.

Bis dahin gilt also "Verleihnix" und immer "Gutemine"!

Übrigens feiern die Lutze bereits am 10.11.07 den Beginn der Karnevalszeit. Freunde, Gäste, Gönner
und Symphatisanten sind dabei herzlich willkommen (und Römer ausnahmsweise auch). Wann und wo steht
unter
www. dielutze.de im öffentlichen Teil des Lutz-Forums!
 


Gottes Segen für die erste Krippengruppe

Seit Mariä Himmelfahrt am 15. August gibt es in Gieboldehausen die erste Krippengruppe im Untereichs- feld. Gestern sind die neu gestalteten Räume im Haus St. Antonius vorgestellt worden. Mit den Kindern ging Pfarrer Matthias Kaminski durch das Haus und segnete die Räume. Träger der Krippengruppe ist die St.-Laurentius-Pfarrgemeinde in Gieboldehausen, zuständig auch für die Kindergärten Heilige Familie und St. Antonius.
Auf Wunsch der Kinder:
Pfarrer Matthias Kaminski segnet den Waschraum der Krippengruppe. Mischke

“Wolke” in Gieboldehausen: Pfarrgemeinde Träger im Haus
St. Antonius

Die erste Krippengruppe im Untereichsfeld hat in Gieboldehausen ihre Arbeit aufgenommen. Sieben Kinder unter drei Jahren werden dort inzwischen betreut, auf 15 soll ihre Zahl noch im Lauf dieses Monats anwachsen.
Gieboldehausen
(hho). Die neu hergerichteten Räume der Krippengruppe im Haus Antonius waren gestern der Ort, an dem die Kindergärten Heilige Familie und St. Antonius den Start der Betreuung der Kleinsten feierten. Träger der Kindertagesstätten und Krippengruppe ist die Katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius.
Pfarrer Matthias Kaminski bat in der Feierstunde, untermalt von Liedvorträgen der Kinder, um Gottes Segen. Als Geschenk für die neue “Nestgruppe”, in der bereits an Mariä Himmelfahrt die Betreuungsarbeit aufgenommen worden war, überreichte der Pfarrer eine Mutter-Gottes-Statue.
“Unendlich viel getan hat sich in den vergangenen Jahren in unseren Kindergärten”, führte Pfarrer Kaminski aus. Drei “gute Dinge” hätten zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen: die gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen, die mit Herzblut ihre Aufgabe erfüllten, das gute und unterstützende Wirken des Kirchenvorstands und der gute Draht zu Rat und Verwaltung der Fleckengemeinde.
Als Ort für Familien stelle sich das Haus St. Antonius nach den Investitionen in den vergangenen Jahren dar. Bei uns pulsiert das Leben”, lobte Kaminski ausdrücklich das Verständnis der Mitglieder im Kirchenvorstand. Es sei gelungen, dass die Kindergärten in Gieboldehausen nicht als Anhängsel betrachtet würden. “Sie gehören zu unserer Pfarrgemeinde”, betonte der Pfarrer.
Fleckenbürgermeister Norbert Leineweber (CDU) überbrachte Glückwünsche von Rat und Verwaltung und dankte der Kirchengemeinde für den “nicht unerheblichen Aufwand an Kosten” für die Kindergartenarbeit und die neue Krippengruppe. “Wovon andere noch reden, wird in Gieboldehausen schon praktiziert”, sagte der Ratsvorsitzende
An der Feierstunde nahmen vom Kirchenvorstand Raimund Hobrecht, Werner Grobecker und Annegret Alker teil. Neben Elternvertretern und Kindergartenleiterin Evelin Thiede, die noch im Mutterschutz ist, waren Sozialamtsleiter Günter Goldmann sowie Architekt Markus Otto vertreten. Das jüngste Kind der neuen Krippengruppe soll am kommenden Montag willkommen geheißen werden, wie Gabriele Rudkowski und Monika Nickel vom Leitungsteam der Kindegärten berichteten: “Es ist ein 16 Monate alter Junge aus Gieboldehausen.”

entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 1.9.2007


Kirchenbau zeugt von Einzigartigkeit

Sommerkonzert: 130 Jahre Gustav-Adolf-Kirche in Gieboldehausen

Gieboldehausen (bd). “Die Glocken verklingen – die gleichen Glocken wie am 15. Juli 1877, als diese Gemeinde gegründet wurde.” So leitete Pastor Jens-Arne Edelmann das Sommerkonzert anlässlich des 130. Geburtstages der Gustav-Adolf-Kirche in Gieboldehausen ein. Detlef Kirchhoff vom Kirchenvorstand erklärte Besonderheiten des evangelischen Kirchengebäudes. Erschaffen von Baumeister Conrad Wilhelm Hase entspreche es dem neu-gotischen Stil. Die Vertikale sei betont, was sich in den zusammenlaufenden Säulen wiederfinde. Ein Querschiff und drei Längsschiffe, zwei Säulengänge, sowie die Eingänge, die unüblicherweise auf der Altarseite in die Kirche führen, seien bemerkenswert.
Durch das über einstündige Konzert führten abwechselnd der Flötenkreis (Leitung Hildegard Sorge), Kirchenchor (Leitung Reinhard Sorge) sowie Heike und Ulla Reimers an der Orgel und Querflöt

entnommen aus dem ET: 16.07.2007

 

 


Festkonzert und Gottesdienst

Evangelische Gustav-Adolf-Kirche und die Gemeinde feiern am Wochenende 130. Geburtstag

Gieboldehausen. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet heute um 16 Uhr ein großes Konzert in der Gieboldehäuser evangelischen Kirche. Musikalisch beteiligt sein werden der örtliche Kirchenchor, der Flötenkreis, Organistin Heike Reimers und deren Tochter Ulla Reimers an der Querflöte. Dargeboten werden klassische Musikstücke, etwa von Haydn, Händel und Schubert, Spirituals und die Werke zeitgenössischer Komponisten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber am Ausgang erwünscht. Sie kommen der Hilfsaktion Brot für die Welt zu Gute. Der Festgottesdienst folgt morgen um 10 Uhr, bei dem Superintendent Volkmar Keil die Predigt hält. Danach wird zum gemeinsamen Mittagessen im Regenbogenhaus eingeladen.

 
Kinder aus den kath. Kindertagesstätten St. Antonius und
Hl. Familie gratulieren zum 130. Geburtstag.




 

In der Gustav-Adolf-Gemeinde gibt es aber auch viel Neues. So will Jens-Arne Edelmann ab dem nächsten Schuljahr im Gieboldehäuser Schulzentrum im Rahmen des Nachmittags-unterrichts einen Gospelchor ins Leben rufen, der auch Gottesdienste mitgestalten soll. Ab September soll zudem die Kirche außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet werden, erst einmal probeweise an den Wochenenden von 9 bis 18 Uhr. „So können die Menschen einen Ort der Stille zum Gebet finden“, so Edelmann. Auch hat die Johanna-Zielke-Stiftung zur Förderung von Gemeindeleben und Jugendarbeit ihre Arbeit aufgenommen. „Sie hilft in Notlagen. So können wir auch Projekte unabhängig von der Landeskirche realisieren.“ Da die Stiftung nur Erträge verwenden darf, sind Spender und Förderer übrigens immer willkommen. ti



4 Jungstörche auf dem Nest der Alten Molkerei

Jetzt ist es sicher! Vier Jungsstörche sind in diesem Jahr auf dem Nest an der Alten Molkerei in Gieboldehausen geschlüpft. Und dank des guten Nahrungsangebotes sind die Kleinen schnell herangewachsen und trauen sich schon an den Rand des Nestes. Die ersten Flugübungen werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Diesen Zeitpunkt nutzte Mathias Nachtwey von der gleichnamigen Fleischerei, um die Gewinner des ersten WebCam-Fotowettbewerbs bekannt zu geben und die Preise zu überreichen. Zusammen mit Nicole Nachtwey von der Firma Wohnsinn überrreichte er den Gewinnern eine stilechte Eichsfelder-Kälberblase sowie einen Wohnsinn-Einkaufsgutschein. Frau Jutta Fuchs aus Gleichen und Frau Marina Köhler aus Göttingen waren die beiden ersten WebCam-Beobachter, die auf vier Jungstörche getippt hatten. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 11.7. im Eichsfelder-SchuhCenter statt, von wo man auch bei dem strömenden Regen einen direkten Blick auf das Storchennest hatte. Eine gute Gelegenheit, um auf die Namesgebung des Storchen-Nachwuchses
anzustossen. Die beiden Gewinnerinnen hatten den Vorzug, vier Namen zu bestimmen; und so heissen die vier Storchenkinder ab jetzt Wibke, Frodo, Quirin und Lillyfee.

Schon im Mai wurde am Einzelhandelszentrum Alte Molkerei in Gieboldehausen eine WebCam installiert, die eine Storchenbeobachtung über das Internet möglich macht. Der Foto-Wettbewerb, bei dem die Beobachter Bildschirm-Schnappschüsse per E-Mail einsenden können, hat nicht nur im Eichsfeld begeistert. Aus ganz Deutschland kamen E-Mails mit Bildern der Gieboldehäuser Störche und sogar in Polen gibt es Fans der WebCam. Täglich zählt die Webseite über 100 Besucher!

Auch weiterhin lohnt es sich dran zu bleiben. Ab sofort startet nämlich der zweite Fotowettbewerb. Jetzt, wenn die jungen Störche langsam anfangen das fliegen zu üben wird es noch reichlich lustige und interessante Augenblicke auf dem Storchennest zu sehen geben. Die drei besten Action-Fotos der nächsten Wochen werden mit drei weiteren Preisen belohnt, gestiftet von den Betrieben des Einzelhandelszentrum Alte Molkerei in Gieboldehausen. Die WebCam finden Sie über die neue Internetseite www.altemolkerei-gieboldehausen.de, E-Mails für den neuen Fotowettbewerb sind an info@altemolkerei-gieboldehausen.de zu senden.
 

Die Gewinner des Foto-Wettbewerbs stossen auf die Taufe der Jungstörche an!

V.l.n.r. Mathias Nachtwey, Jutta Fuchs, Marina und Horst
Köhler, Nicole Nachtwey.
 

 

 


Rhume-Wanderweg soll mit Kies befestigt werden

Bauausschuss bewilligt Zuschuss / Bruchsteinmauer wird saniert /Gehweg erhält Rechteckpflaster

Gieboldehausen (ku). Der Rhumewanderweg, der von der Rhumestraße am Gelände des Wassersportclubs vorbei bis zur Kreisstraße nach Wollershausen führt, soll neu mit Kies befestigt werden. Für die Instandsetzung des Weges will der Flecken dem Heimat- und Verkehrsverein eine Kostenbeteiligung in Höhe von 600 Euro zur Verfügung stellen. Grünes Licht hat der Bauausschuss der Gemeinde Gieboldehausen zudem für den Arbeitseinsatz des Bauhofes gegeben. Im Ausschuss wurde sowohl die kurzfristige Antragstellung bemängelt als auch auf die Wichtigkeit des Weges am Rhumeufer hingewiesen.
Zugestimmt hat der Bauausschuss auch einer Sanierung der Bruchsteinmauer vor dem Fachwerkhaus gegenüber dem Gieboldehäuser Rathaus. Vorgarten und Mauer des Grundstücks befinden sich im Eigentum der Gemeinde, die Verwaltung hält die Sanierung der Mauer aus Verkehrssicherungsgründen für unumgänglich. Die genaue Ausführung – mit oder ohne Neuaufbau – soll noch von einem Architekturbüro geprüft werden.
Dem Antrag zweier Familien aus der Geschwister-Scholl-Straße, die den Gehweg vor ihren Grundstücken befestigen wollen, wird nur bei voller Kostenübernahme zugestimmt. Das Bauamt soll die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten überwachen. Maria Bock (CDU) betonte, dass die von den Familien beantragte Übernahme der Materialkosten für die Befestigung des Fußweges zu einem Präzedenzfall führen würde und der Flecken gleichgelagerte Anträge dann nicht mehr ablehnen könne.
In der Rektor-Koch-Straße wollen Eon und Eichsfelder Wirtschaftbetriebe Leitungsarbeiten durchführen. Der Flecken drängt darauf, dass die beiden Versorgungsträger den abgängigen asphaltierten Gehweg in Rechteckpflaster wieder herstellen. Die rund 7000 Euro Kosten für die Erneuerung der Hochborde will der Flecken tragen, falls die Versorgungsunternehmen eine Kostenübernahme ablehnen. Die Möglichkeit einer Anliegerbeteiligung soll noch beim Landkreis geklärt werden. An den Kosten für eine Lampe an der Treppe zum Hof der Grundschule in Trägerschaft der Samtgemeinde soll sich der Flecken zu einem Drittel beteiligen, einigten sich die Ausschussmitglieder.

 

Foto: Mischke

Bietet idyllische Perspektiven: der Rhume-Wanderweg in Gieboldehausen.

 

Entnommen aus
Eichsfelder Tageblatt vom 05.06.2007

 


Störche im Internet

Webcam auf der Alten Molkerei installiert
Homepage:
www.altemolkerei-gieboldehausen.de

Gieboldehausen (kku). Seit 15 Jahren ist der Schornstein der “Alten Molkerei” in Gieboldehausen regelmäßig bewohnt. Auch in diesem Frühjahr hat dort eine Storchenfamilie ihr Nest gebaut und ist dabei nicht unentdeckt geblieben. Das Einzelhandelszentrum (EHZ) Alte Molkerei hat eine Webcam aufgebaut, so dass alle Beobachter ab sofort im Internet live und ganz nah dabei sein können.
Immer wieder nutzen Kunden und Besucher des Zentrums dieser Tage die Gelegenheit, das Nest zu beobachten. Doppelt interessant gestaltet sich das Geschehen derzeit, da kürzlich der Nachwuchs der Storchenfamilie geschlüpft ist.
Die Frage nach der Anzahl der Jungstörche wurde bisher nicht geklärt. Der Einsender des Webcam-Fotos, auf dem eindeutig zu sehen ist, um wie viele Junge es sich handelt, wird belohnt. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Alten Molkerei.


Herbert Nolte in den Ruhestand verabschiedet

Dank und Anerkennung von Rat und Verwaltung

Gieboldehausen.  Nach 45 Jahren im öffentlichen Dienst ist der Verwaltungsfachangestellte Herbert Nolte vom Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker mit Wirkung zum 30. April 2007 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden.
Im Beisein seiner Ehefrau Ingrid, Amtsvertretern und des Personalrates zeigte Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker im Rahmen einer kleinen Feierstunde die beruflichen Stationen des Verwaltungsfachangestellten Herbert Nolte auf und würdigte ihn für seine langjährige Arbeit im Dienste der Samtgemeinde Gieboldehausen im Namen von Rat und Verwaltung.
Herbert Nolte begann seine Verwaltungsausbildung am 01.04.1962 beim ehemaligen Landkreis Duderstadt und arbeitete dort - mit einer 1½ jährigen Unterbrechung des Grundwehrdienstes - bis zum 31.12.1968 in verschiedenen Fachabteilungen in der Kreisverwaltung. In dieser Zeit legte er seine Verwaltungsprüfung I erfolgreich ab.
Zum 01.01.1969 wechselte er zum Flecken Gieboldehausen und war bis zur Bildung der Samtgemeinde für zahlreiche Aufgabengebiete insbesondere für die Bereiche Personal- und Steuerwesen sowie Finanzen zuständig.

Im Wege der Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Herbert Nolte von der Samtgemeinde Gieboldehausen mit Wirkung vom 01.01.1971 übernommen und dem Fachbereich Kämmerei mit den Sachgebieten “Realsteuer-” und “Erschließungs- und Beitragswesen” zugewiesen.
Nach erfolgreicher Ablegung seiner Verwaltungsprüfung II blieb Herbert Nolte weiterhin im Kämmereiamt mit den vorgenannten Aufgabenschwerpunkten tätig. Im Laufe der Jahre eignete sich Nolte ein hohes Fachwissen hinsichtlich des umfangreichen Erschließungs- und Beitragsrechtes durch die Teilnahme an Fachvorträgen und Weiterbildungsveranstaltungen an und war aufgrund seiner Sachkompetenz ein versierter Ansprechpartner sowohl für die Mitgliedsgemeinden und Bürgermeister als auch für den einzelnen Bürger.

Durch Umstrukturierung der Verwaltung und das seit dem 01.01.2005 vom Angestellten Nolte gewählte Altersteilzeitverhältnis wurde Herr Nolte zum 01.07.2005 mit dem Sachgebiet “Erschließungs- und Beitragswesen” dem Bauamt zugewiesen und war dort bis zur Verabschiedung tätig.

Samtgemeindeamtsrat Helmut Greisler als Bauamtsleiter und zugleich als Personalrats-vorsitzender dankte ebenfalls für die jahrzehntelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und überreichte ein kleines Präsent als Zeichen der dankbaren Verbundenheit von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Samtgemeindeverwaltung und wünschte ihm für den kommenden Lebensabschnitt Gesundheit, Zufriedenheit und persönliches Wohlergehen im Kreise seiner Familie.


Einzelhandels-Zentrum Alte Molkerei in Gieboldehausen präsentiert neues Logo und Dienstleistungskonzept

  Das Frühlingsfest im Gewerbegebiet Gieboldehausen am letzten Sonntag war ein guter Zeitpunkt und ein willkommener Anlaß für die Präsentation der neuen "Alten Molkerei"! Die Brüder Ansgar und Mathias Nachtwey, die als Besitzer des Geschäftskomplexes die Entwicklung vorangetrieben haben, nutzen die Gelegenheit bei strahlendem Wetter die öffentliche Vorstellung des neuen Logos vorzunehmen.  Die ehemalige Zentral-Molkerei Gieboldehausen eG erstrahlt in neuem Glanz; nach einer langen Metamorphose, beginnend eben als Molkerei für die Region Eichsfeld, zwischenzeitlich als Wurstfabrik und nun zum Ende als schmuckes Einzelhandels -und Dienstleistungszentrum. Kontinuierliche Investitionen, die antizyklisch, also in Zeiten der wirtschaftlichen Talsohle durchgeführt wurden, haben aus der alten Molkerei ein Wahrzeichen von Gieboldehausen gemacht, oftmals das einzige was vielen Durchreisenden auf der B27 neben der Aral-Tankstelle von Gieboldehausen in Erinnerung bleibt. Das Ergebnis ist beachtlich. Neun Betriebe sind mittlerweile am Standort ansässig.

Es sind dies:
Fleischerei Nachtwey
Eichsfelder Schuhcenter
Frisör Otto
Wohnsinn - Wohn- und Garten-Accessoires
Blümchen
Imbiss Route 27
Fahrschule Post
Sonnenstudio Sun Relax und das
Foto - Studio D

Teamarbeit: v.l.n.r.: Ralph Wüstefeld (Eichsfelder SchuhCenter),
Ansgar Nachtwey (EHZ Alte Molkerei) und Dr. Christian Struck (MPSN GmbH)

Doch mangels Fläche ist vorerst Schluß. Mehr geht nicht, bedauert Ansgar Nachtwey. Die Brüder Nachtwey haben an diesem Standort die Grenzen des räumlich machbaren erreicht. Ca. 35 Arbeitsplätze sind hier nach und nach entstanden und diverse Firmengründungen wurden erfolgreich realisiert. Frauenpower wird hier täglich gelebt, da 100% der gewerblichen Mieter weiblich sind.
Bei dieser weiblichen Dominanz ist es natürlich kein Wunder, dass der Storch sich gerade hier einen Nistplatz gesucht hat. Seit nunmehr 15 Jahren nisten die Störche regelmäßig auf dem alten Molkerei-Schornstein, mehr als 20 Jungstörche sind hier geschlüpft, aufgewachsen, Flügge geworden und schließlich gen Süden gezogen. Grund genug die Störche in das Logo einzubauen. Für die Realisierung des Marketing-Auftritts wurde der Marktplatz-Südnierdersachsen (MPSN GmbH) als professioneller Partner ausgewählt. Als der Auftrag an Dr. Christian Struck, Geschäftsführer vom Marktplatz Südniedersachsen erging, ein Logo für die alte Molkerei in
Gieboldehausen zu erstellen, war klar: der Storch gehört dazu! Dr. Struck erläutert dazu: Die Situation am Gewerbe-Standort "Alte Molkrei" ist markant! Ein vielfältiges Angebot an Waren und Dienstleistungen unter einem Dach, schnell zu erreichen und mit ausreichendem kostenlosem Parkraum. Und darüber steht der Storch. Nicht nur als Symbol, sondern leibhaftig und als Attraktion und Anziehungspunkt während der Sommer-Monate. Diese Idee wurde von uns graphisch umgesetzt und steht jetzt als Markenzeichen für die Alte Molkerei.

Der Marktplatz-Südniedersachsen ist ein Tochterunternehmen der regionalen Sparkassen und Volksbanken und bietet das größte Branchenbuch der Region an. Mittelständische Unternehmen aus allen Bereichen haben sich bereits durch die MPSN GmbH professionell und günstig ins Internet führen lassen, was auch die Hauptaufgabe des IT-Dienstleisters ist. Dr. Struck bringt es so auf den Punkt: Wir möchten helfen, daß das Geld, das von den Menschen in der Region verdient wird, auch bei den Unternehmen der Region ausgegeben wird! Südniedersachsen hat leistungsfähige und innovative Unternehmen, die sich sehen lassen können!

Die nächsten gemeinsamen Projekte sind schon in Arbeit. In kürze werden die Geschäfte in der alten Molkrei auch über ein gemeinsames Internet-Portal erreichbar sein; eine weitere Attraktion wird vorerst noch als Geheimnis gehütet ...


Neue Einsatzfahrzeuge für Feuerwehr

Fünf Fahrzeuge stehen der Freiwilligen Feuerwehr Gieboldehausen jetzt bei Einsätzen zur Verfügung. Zwei neue sind am Sonnabend gesegnet und in Betrieb gestellt worden.

Gieboldehausen (hho). Ein Löschgruppenfahrzeug und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug reihen sich jetzt bei den Brandschützern in die “Armada” der Fahrzeuge ein, wie Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen beim Festakt am Feuerwehrgerätehaus meinte. Zwei Autos an einem Tag zu bekommen, sei etwas Besonderes, stellte Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse im Kreis zahlreicher Feuerwehrkameraden und -kameradinnen aus der Umgebung sowie Vertretern aus dem Bereich Öffentlichkeit, Politik, Verwaltung und Einwohnern der Fleckengemeinde fest.
Dem Stellenwert der Feuerwehr entsprechend habe die Samtgemeinde für die Beschaffung der Fahrzeuge rund 380000 Euro aufgebracht, erläuterte Samtgemeindebürgermeister Reinhard Grobecker, der beide Fahrzeuge im Detail vorstellte. Aus den Reihen der Gieboldehäuser Wehr um Ortsbrandmeister Karl Nolte und dessen schon gewählten Nachfolger Reinhard Kohlrautz hieß Grobecker besonders Ehrenortsbrandmeister Arnold Gerhardy willkommen, der viele Jahre Brandabschnittsleiter Ost war.
  Den Segen Gottes auf die Fahrzeuge und für die Arbeit der Feuerwehr riefen Pfarrer Matthias Kaminski von der katholischen St.-Laurentius-Pfarrgemeinde und Pastorin Claudia Edelmann von der evangelischen Gustav-Adolph-Kirchengemeinde herab. Getreu dem Leitmotiv “Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr”, riskierten Feuerwehrleute immer wieder ihr eigenes Leben, um anderes zu retten, betonten die Seelsorger.
Die Bürger der Samtgemeinde könnten nun wieder gut schlafen, sagte Gemeinde-Brandmeister Claus Bode mit Dank an die Verantwortlichen der Samtgemeinde. Auch alle Feuerwehrleute der umliegenden Ortschaften würden von der Anschaffung der beiden Fahrzeuge partizipieren, meinte Flecken-Bürgermeister Norbert Leineweber, der Glückwünsche von Rat und Verwaltung überbrachte.
Mehrfach während des Festakts wurde die Freiwillige Feuerwehr Rhumspringe lobend erwähnt. Durch die Übernahme eines Tanklöschfahrzeuges aus Gieboldehausen war hier die Anschaffung eines der beiden neuen Fahrzeuge möglich geworden. Auch Ortsbrandmeister Nolte, dem Samtgemeindebürgermeister Gro- becker für dessen 18-jährige Tätigkeit dankte, zollte den Rhumspringern Anerkennung. Nolte dankte der Samtgemeinde für die Beschaffung der Fahrzeuge sowie den Unternehmen Rosenbauer und MAN und auch dem örtlichen Betrieb Engelhardt-Druck, der die Beklebung an den Fahrzeugtüren übernahm.

 

Feierlicher Moment: Pfarrer Matthias Kaminski segnet die neuen Fahrzeuge. Tietzek (2)

 

 

Bei der Ansprache von Pastorin Claudia Edelmann:
Reinhard Grobecker (l.) und Karl-Heinz Niesen
.

 


Hunderte Eichsfelder genießen Premiere auf der Strecke zwischen Bilshausen und Gieboldehausen

Mit einem bunten Programm wurde am gestrigen Nachmittag der Radweg zwischen Bilshausen und Gieboldehausen eröffnet. Fast 300 Radfahrer waren bei der ersten offiziellen Fahrt dabei.

Eichsfeld (kku). Nach der offiziellen Verkehrsfreigabe durch den stellvertretenden Landrat Lothar Koch und Baudirektor Günter Hartkens, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, begab sich der Tross auf die knapp vier Kilometer lange Strecke vom Bilshäuser Strohkrug zum Gieboldehäuser Bauhof. Unter die Radfahrer hatten sich neben einer großen Zahl politischer Prominenz auch Sportler des Velo-Clubs Eichsfeld, Fußballer des SV Blau-Weiß Bilshausen und einige Läufer gemischt.

Eröffnet: Fast 300 Radfahrer nutzten die Gelegenheit, zu den ersten
offiziellen Nutzern der Strecke zwischen Bilshausen und Gieboldehausen zu gehören


                                                                                                                          
Bahn frei zur Jungfernfahrt: Kreis (v. l.),  Wemheuer
                                                                                                                          Ochmann, Hartkens, Koch und Leineweber.
Pförtner

Nutzung schon vor Eröffnung
Anne-Marie Kreis, Bürgermeisterin Bilshausens, sprach in in ihrer Begrüßungsrede von einem Radweg, der durch ein wunderschönes Stück Eichsfeld führe. Bereits vor der offiziellen Eröffnung hätten hunderte Radfahrer, Fußgänger und auch Inline-Skater es nicht abwarten können, und den Radweg – noch teilweise ohne Brücken – auf abenteuerliche Weise genutzt. Für musikalische Unterhaltung am Strohkrug sorgte der örtliche Spielmannszug.
Nach viertelstündiger Fahrt wurden die ersten offiziellen Nutzer des Radweges mit großem Applaus am Bauhof in Gieboldehausen begrüßt. Die Verantwortlichen hatten dort ebenfalls für ein vielfältiges Programm gesorgt, im Rahmen dessen zunächst Norbert Leineweber, Bürgermeister des Fleckens, das Wort an die zahlreichen Besucher richtete. “Ein langgehegter Traum ist zu einem großen Teil in Erfüllung gegangen. Wir haben ein großartiges Zwischenergebnis erreicht.” Neben dem Landkreis, den Gemeinden Gieboldehausen und Bilshausen und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankte er insbesondere Koordinator Klaus-Dieter Grobecker, den er als den Motor des Radweges bezeichnete. Der CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Koch betonte, dass es Ziel sein solle, die finanziellen Mittel für Radwege in Niedersachsen aufzustocken.

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 21.04.2007


Klärpern: Klappergeräusch ersetzt an Karfreitag und am
                 Ostersonnabend das Gockenläuten

Nur noch vereinzelt wird in den Dörfern des Eichsfeldes geklärpert. Die Messdiener der St.-Laurentius-Pfarrgemeinde in Gieboldehausen halten den Brauch noch hoch.

Gieboldehausen (hho). Klärpern, Klepern, Klappern? Schon über die Begrifflichkeit des Brauchs herrscht Unklarheit. Und wie lange es ihn gibt? Wohl seit Jahrhunderten. Aber präzise lässt es sich nicht sagen. Aber es gibt den Brauch noch, wie in Gieboldehausen vor Ostern zu sehen und zu hören war: Junge Leute zogen klappernd durch den Ort. An Karfreitag und Karsamstag waren 26 Messdienerinnen und Messdiener unterwegs. Jeweils um 6, 12 und um 18 Uhr ersetzten sie mit ihrem “Klepern”, wie Anne-Kathrin Kunze, Mitglied des Pfarrgemeinderats und Ministrantin der St.-Laurentius-Gemeinde in Gieboldehausen, berichtet, das Glockenläuten. “Schön, dass die jungen Leute das machen”, freut sich Pfarrer Matthias Kaminski
Werner Grobecker, Präsident der Plattdütschen Frünne und Fachmann, wenn es um Bräuche und Überlieferungen geht, kennt das “Klärpern” von Kindheit an. In Krebeck und in Rhumspringe, so habe sich beim Thema Osterbräuche beim Treffen der Plattdütschen in Seeburg gezeigt, werde auch noch geklärpert, erläutert der Gieboldehäuser. Vieleorts sei der Brauch allerdings inzwischen eingeschlafen. Aus hartem Holz, meist Buche oder Eiche, sind die Klärpern gefertigt, berichtet Tischlermeister Grobecker. Und eine Anekdote hat der Präsident auch noch parat. Früher hätten die Leute an den Kartagen oft gewundert: “Es lujet ja nich.” “Die Glocken sind zur Beichte nach Rom”, habe schließlich die Anwort gelautet.

 

Wenn die Glocken schweigen, rufen sie mit ihren “Klepern” zum Gebet: Ministranten der St.-Laurentius-Pfarrgemeinde. EF

 

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 18.04.2007


Wunsch geht in Erfüllung

Erstes Konzert im Schloss mit neuem Klavier

Gieboldehausen (art). Mit einem neuen Klavier hat sich für den Kulturkreis Schloss Gieboldehausen e.V. beim ersten Konzert mit dem Musikinstrument ein lang gehegter Wunsch erfüllt. Junge Künstler aus dem Flecken stellten an dem E-Piano und an anderen Instrumenten ihr Können unter Beweis.

“Jedes Mal, wenn wir ein Klavier für eine Veranstaltung benötigten, haben wir es uns bei der Grundschule ausgeliehen”, blickt Vorsitzender Ulrich Haase zurück. Nachdem dieses Instrument eines Tages nicht mehr einsatzbereit war, musste eine andere Lösung gefunden werden. Haase nahm Kontakt zu Sparkassendirektor Alfons Wüstefeld auf, der sich von der Idee für ein eigenes Klavier im Schloss sehr angetan zeigte und eine finanzielle Unterstützung über 1000 Euro zusagte.
Der Kulturkreis erwarb daraufhin beim in Berlin ansässigen Musikverleger Jochen Stock, der genau wie der Prokurist dieser Firma aus der Region stammt, ein besonders günstiges Vorführinstrument. Der gute Kontakt zu den beiden Eichsfeldern trug nach Haases Worten dazu bei, “dass das Klavier frachtfrei hierher kam. Wir haben jetzt ein Stück Berliner Luft im Schloss.”

Grüße und Dank für den Erfolg des Projektes ließ Bürgermeister Norbert Leineweber über seine Stellvertreterin Katharina Haase übermitteln. “Das Klavier ziert nicht nur die alten Räume. Es wird etwas mehr Fröhlichkeit und Leichtigkeit hereinbringen”, betonte sie in ihrer Begrüßung.
Von Klassik über Pop bis hin zur Glenn Miller-Komposition genossen die Zuhörer anschließend einen Streifzug durch die Welt der Musik, vorgetragen am Klavier von Ina Wiens, Swenja Schum, Claudia Hobrecht, Henrike Haase und Kátálin Erdelyn aus der Partnerstadt Gardony sowie von Martin Wucherpfennig an der Trompete und Josephine Nienaber an der Violine. Kräftiger Beifall belohnte die Künstler für ihre gelungenen Auftritte.

Viele Zuhörer im Schloss: Kulturkreis-Konzert mit neuem Instrument. OT

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 16.04.2007



Evangelische Landeskirche befragt Gläubige

Gieboldehausen meist weit über Durchschnitt

Gieboldehausen. Auch die Gläubigen der Gieboldehäuser Gustav-Adolf-Gemeinde bekamen einen Fragebogen in den Briefkasten, in dem sie für ihre eigene Gemeinde antworten sollten. Eine repräsentative telefonische Umfrage liefert den Vergleich zur Landeskirche allgemein. “Und da stehen wir als Gemeinde fast überall überdurchschnittlich da”, freut sich Pastor Edelmann. Gleich nachdem er die Ergebnisse erhielt, sammelte er am Mittwochabend den Kirchenvorstand um sich, um gemeinsam zu schauen, wo es noch etwas zu verbessern gibt.

Beachtliche Zahlen

“Für uns war es sehr wichtig zu sehen, wo sich Ziele und Realität treffen, was gut läuft und was nicht”, erzählt Edelmann. Besonders freut ihn, dass bei der Frage, ob die Gemeinde ihren Pastor oder ihre Pastorin gut kennt, er und seine Frau Claudia einen Wert von 69 Prozent erzielten. In der Landeskirche liegt dieser Wert gerade einmal bei 56 Prozent. Auch die anderen Repräsentanten der Gemeinde – wie Pfarrsekretärin, Küster oder Organist – erzielen im Flecken Quoten über 50 Prozent. In der Landeskirche reicht es gerade mal zu 45.


Das Wichtigste, so Pastor Edelmann, sei für ihn aber die Frage nach der gefühlsmäßigen Verbundenheit mit Kirche und Gemeinde gewesen. “Denn die ist der eigentliche Schatz.” Da reicht es in der Landeskirche nur zu 34 Prozent, während es in Gieboldehausen beachtliche 59 Prozentpunkte waren. Bei der Frage, ob die Menschen Gutes aus den Gottesdiensten hören, erreichten die Bunten 66 Prozent, die Landeskirche brachte es im Durchschnitt aller Gemeinden nur auf 52 Zähler. “Alles beachtliche Zahlen”, ist der Geistliche angenehm überrascht und verweist zum Thema ehrenamtliches Engagement, dass es schon viele Menschen im Flecken gibt, die für ihre Kirche etwas tun. Doch gibt er auch zu, dass es noch eine ganze Menge zu verbessern gibt. Zum Beispiel den Bekanntheitsgrad seines Kirchenvorstandes, der “erst” bei 71 Prozent liegt. “Da werden wir Fotos in Schaukästen hängen und sie auch im Gemeindebrief stärker vorstellen”, gibt es schon Ideen. Zwar sind die Gieboldehäuser mit den Räumlichkeiten, insbesondere Kirche und Regenbogenhaus, zufrieden, doch bereitet der Friedhof Sorgen. “Da haben wir schon einiges erreicht, zum Beispiel, dass der Plastikmüll nicht mehr überall herumliegt”, sagt Edelmann. Nun solle auf dem evangelischen Friedhof noch eine weitere Bank aufgestellt und auch die Pflege beziehungsweise die Entfernung des Grases zwischen den einzelnen Gräbern verbessert werden. Ti

Gute Arbeit: Der Kirchenvorstand der Gieboldehäuser Gustav-Adolf-Gemeinden ist von den Ergebnissen sehr angetan.

 

 

 

 

Statistik: Zählt man die Werte “gut” und “ziemlich” zusammen, dann sind die Bunten ihrer Gemeinde sehr verbunden (links).

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 31.03.2007


Menschlich näher gekommen”

Weitere Begegnungen mit Ungarn in Gieboldehausen

Gieboldehausen (hho). “Nichts geht über persönliche Begegnungen”, meinte Gieboldehausens Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU) nach dem Besuch einer Delegation aus der ungarischen Partnerstadt Gardony am Wochenende in der Fleckengemeinde. In einer Reihe von Veranstaltungen seien sich die Gastgeber und Gäste “menschlich näher gekommen”, betonte der Ratsvorsitzende.
Gardonys Bürgermeister István Tóth und Begleiter wurden am Niedersachsenhof von Bürgermeister Leineweber und Ratsmitglied Otmar Pfeifenbring nebst Ehefrauen empfangen. Dem offiziellen Empfang am ersten Abend im Schloss (Tageblatt berichtete) folgten Abstecher in die Kreisstadt nach Göttingen, zum Bioenergiedorf Jühnde und ins Grenzlandmuseum.

 

Auf dem katholischen Friedhof in Gieboldehausen wurden drei Ehrengräber von ungarischen Kriegsopfern besucht. Die ungarische Delegation legte dort drei Kränze, die Fleckengemeinde einen Blumenstrauß nieder.

 

Im Schlosshof pflanzten beide Bürgermeister einen Baum,
Bauhofleiter Herbert Stender attestierte.


 

Zum Gelingen der Begegnung trug auch Klaus Rheinländer vom Eichsfelder Möbelcenter bei. Er stellte den Gästen sein mittelständisches Unternehmen vor und lud zum gemeinsamen Abendessen ein. Mit einem Besuch von jungen Ungarn wird die Partnerschaft schon in Kürze vertieft.

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 31.03.2007


Bahn frei am 20. April

Radweg wird eröffnet

Bald haben die Radfahrer und Fußgänger zwischen Bilshausen und Gieboldehausen freie Bahn: Am Freitag, 20. April, wird der Weg auf der ehemaligen Bahntrasse freigegeben.

Gieboldehausen/Bilshausen
(hho). Inoffiziell wird der rund fünfeinhalb Kilometer lange Betonweg zwischen beiden Orten schon seit Wochen genutzt. Offiziell befahr- und begehbar wird Strecke allerdings erst am 20. April sein – nachdem der Weg eröffnet und frei gegeben worden ist.
Mit einem Treffen am Strohkrug in Bilshausen soll die Feier am Nachmittag beginnen, bevor sich ein Tross von Radfahrern um 16 Uhr in Richtung Gieboldehausen in Bewegung setzt. Geladene und ungeladene Gäste sind willkommen. Im Bereich des Feuerwehrgerätehauses in Gieboldehausen sollen dann die Ansprachen erfolgen und die Strecke frei gegeben werden. Zum Gelingen der Feier sollen nach Angaben von Klaus-Dieter Grobecker von der Samtgemeindeverwaltung Vereine und Verbände beitragen – auch was die Beköstigung der Besucher angeht. Interessierte, die helfen wollen, sollten sich in der Verwaltung, Telefon 05528/202200, melden.

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 31.03.2007


Immer wieder sonntags: Autofreie Feldwege

Verbindungswege im Bereich der ehemaligen Bahntrasse bleiben dem Freizeitverkehr vorbehalten

Was vor sechs Jahren als Modellversuch begann, ist zur Routineübung geworden: Auch in diesem Jahr werden vom 1. April bis 31. Oktober ausgewählte Gemeindeverbindungswege im Eichsfeld an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr für den motorisierten Privatverkehr gesperrt.

Eichsfeld (ku). An die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometer hält sich auf dem als vermeintliche Abkürzung beliebten “Rübenschnellweg” parallel zur ehemaligen Bahntrasse zwischen Westerode, Mingerode und Obernfeld kaum ein Autofahrer: Tagtäglich lassen sich hier Raser beobachen, die Staubfahnen hinter sich her ziehen, andere Wagen überholen und über die Bankette brettern. Um zumindest in den Frühjahrs- und Sommermonaten wandernden Familien, Radfahrern und Inline-Skatern Freizeitvergnügen ohne störenden Autoverkehr zu ermöglichen, werden in Abstimmung zwischen der Stadt Duderstadt und der Samtgemeinde Gieboldehausen die Verbindungsstraßen Westerode-Germershausen und Obernfeld-Esplingerode ab April wieder sonntags gesperrt.

“Die Regelung hat sich bewährt und eingespielt”, betont Samtgemeinde-Bürgermeister Reinhard Grobecker. Von der Sperrung ausgenommen sind Angler und der landwirtschaftliche Verkehr – auch mit Privatwagen, für die es beim Landvolk Plaketten gibt.

Zu gegenseitiger Rücksichtnahme mahnt Ordnungsamtsleiter Günter Goldmann. Vor allem in der Erntezeit sollten Radfahrer und Fußgänger auf den landwirtschaftlichen Verkehr achten.

Die Verwaltungen der Stadt und der Samtgemeinde verweisen darauf, dass es auch im Sinne der Landwirtschaft sei, nicht durch Autoverkehr behindert zu werden. Mit den umliegenden Landes- und Bundesstraßen stehe Autofahrern ein ausreichendes Verkehrsnetz zur Verfügung, auf dem sie zumeist schneller zum Ziel kämen als auf den nur drei Meter breiten, vermeintlich kürzeren Strecken.

Wird an Sommer-Sonntagen für Radler, Trecker und Spaziergänger reserviert:
Verbindungsweg Westerode-Mingerode.
Mischke

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 28.03.2007

 

 


Sagel rückt für Dr. Hartmann nach

Ellen Sagel rückt für den gestorbenen FDP-Politiker Dr. Helmut Hartmann in den Rat der Samtgemeinde Gieboldehausen nach. Im Fleckenrat wird sie künftig allein die FDP vertreten.

FDP verliert Fraktionsstatus im Rat des Fleckens

Gieboldehausen (ku). Nach dem Tod des FDP-Politikers Dr. Helmut Hartmann wird Ellen Sagel als Nachrückerin sein Mandat im Rat der Samtgemeinde Gieboldehausen übernehmen. Sie wolle im Sinne der Wähler und Hartmanns weitermachen, sagt die Gieboldehäuserin – voraussichtlich als Einzelkämpferin. Hartmann war als einziger Freidemokrat in das Gremium gewählt worden, in dem die sechs Vertreter der SPD eine Gruppe mit Thomas Wüstefeld von den Unabhängigen Wählern gebildet haben. Die CDU verfügt über 22 Sitze.

Anders sieht die Situation auf Gemeindeebene aus. Sowohl Hartmann als auch Sagel waren in den Rat des Fleckens Gieboldehausen gewählt worden und konnten dort eine Fraktion bilden. Da es keine Nachrücker auf der FDP-Liste gibt, wird Sagel die Partei dort künftig allein vertreten, der Fraktionsstatus geht verloren, die Zahl der Ratsmitglieder reduziert sich von 15 auf 14. Um den Sitz im Verwaltungsausschuss nicht zu verlieren, strebt Sagel im Flecken eine Zählgemeinschaft mit der CDU an, die bereits Zustimmung signalisiert hat.

Während die Ebergötzerin Petra Strüber das Mandat Hartmanns im Göttinger Kreistag übernommen hat, ist die Frage der Nachfolge des FDP-Landtagskandidaten Hartmann im Wahlkreis 15 (Radolfshausen, Gieboldehausen, Duderstadt, Gleichen, Friedland und Rosdorf) noch ungeklärt. Es gibt Vorschläge, eine Entscheidung soll aber erst nach Ostern getroffen werden.

Die Gieboldehäuser Arztpraxis Hartmanns solle auf jeden Fall erhalten bleiben, sagt Sohn Andreas. Die Suche nach einem von der Kassenärztlichen Vereinigung zu bestätigenden Nachfolger für die Praxis dauere an, die Vertretung sei für die nächsten Wochen gesichert.

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 28.03.2007

 


Partnerschaft mit Gárdony besiegelt

Bürgermeister unterzeichnen Vertrag

Der Grundstein zu einer Zusammenarbeit auf allen Ebenen des Gemeinde-lebens ist gelegt: Im Rahmen einer Feierstunde unterzeichneten Giebolde-hausens Bürgermeister Norbert Leineweber und sein ungarischer Amtskollege István Tóth aus Gárdony am Sonnabend den Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Kommunen.

Gieboldehausen (cs). Ein denkwürdiges Ereignis: Die ungarische Nationalhymne, Symbol des Widerstands im Kommunismus, ist am Sonnabend erstmals im historischen Gieboldehäuser Schloss erklungen. Bei der offiziellen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde trug die fünfköpfige ungarische Delegation mit Bürgermeister Tóth, den Stadträtinnen Rita Muray, Ildiko Fekete und Katalin Erdei sowie Fahrer Gyula Márkus das Lied einem großen Kreis von Vertretern aus Politik, Kirche und Vereinen vor.

“Wir wünschen uns einen Austausch auf kommunalpolitischer, kultureller, sportlicher und kirchlicher Ebene”, betonte Flecken-Bürgermeister Norbert Leineweber. Besonders die Jugendlichen und die Vereine seien aufgerufen, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Erste Grundlagen seien bereits mit der Partnerschaft zwischen den Schulen und gegenseitigen Besuchen von Jugendgruppen gelegt worden. Auch die Kontakte von Pfadfindern, Tennisclub und Sozialverband zu ungarischen Vereinen wertete Leineweber als Zeichen für eine nachhaltige Partnerschaft: “Es haben sich vielfältige Kontakte ergeben, die sich vertiefen werden.”

Bunter reist in Partnerstadt

Schon im Mai 2006 war Leineweber mit einer Delegation ins Komitat Fejér gereist, um dort den Partnerschaftsvertrag zu unterschreiben. Seither schmückt eine Fahne der Partnerstadt das Schloss im Flecken. Natürlich hatten sich jetzt auch die Gieboldehäuser etwas Besonderes für ihre Gäste einfallen lassen: Eine Figur des Bunten mit einer Niederschrift der dazugehörigen Legende wird zukünftig im Rathaus von Gárdony an die Partnerschaft erinnern.
“Ich bin davon überzeugt, dass die Kontakte zwischen Bürgern aus Gieboldehausen und Gárdony immer mehr Freude bringen und hoffe, dass unsere Kinder die Ergebnisse dieses Vertrages genießen können”, blickte Gárdonys Bürgermeister Tóth in die Zukunft. Auch er setzte sich dafür ein, die Partnerschaft nicht als Austausch zwischen den Gemeinderäten zu sehen, sondern Freundschaften unter Vereinen, Privatpersonen und Jugendlichen zu fördern.
Als Chance, zur Völkerverständigung und zum europäischen Gedanken beizutragen, bezeichnete der stellvertretende Landrat und MdL Lothar Koch die Partnerschaft. Bei Besuchen im Komitat habe er schon oft die Großzügigkeit der ungarischen Gastfreundschaft genießen dürfen.

Symbol der Verbundenheit

“Möge die Partnerschaft wachsen, blühen und vielfältige Früchte tragen”, waren sich die beiden Bürgermeister abschließend einig. Als Symbol der Verbundenheit pflanzten sie, untermalt vom Auftritt des gemischten Chores, vor dem Schloss gemeinsam einen Baum. Eine Plakette erinnert nun an das historische Ereignis der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde.

 

 

Partnerschaft geschlossen: Bürgermeister István Tóth (l.), Amtskollege Norbert Leineweber und Stadträtin Katalin Erdei legen den Grundstein für einen lebendigen Austausch.

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 26.03.2007
Foto: Theodoro da Silva

 

 


Elisabeth Gastorf feierte 25-jähriges Dienstjubiläum

Gieboldehausen. In diesen Tagen konnte die Samtgemeindebedienstete Frau Elisabeth Gastorf auf 25 Berufsjahre im öffentlichen Dienst zurückblicken. Dies war natürlich ein Ereignis, dem man im Rahmen einer kleinen Feierstunde, im Bürgermeisterdienstzimmer die gebührende Aufmerksamkeit und Beachtung zuteil werden lies. Im Beisein von Vertretern aus den Ämtern und des Personalrates nahm Samtgemeindebürger- meister Reinhard Grobecker die verdiente Ehrung vor.


Der Samtgemeindebürgermeister blickte dabei auf die Anfänge des Berufsweges von Elisabeth Gastorf im öffentlichen Dienst zurück, die im Juli 1974 mit der Ausbildung zur Verwaltungsfach-angestellten begann und im Dezember 1976 erfolgreich abschloss.
Bis zur Geburt ihres Sohnes war sie als Vollbeschäftigte im Hauptamt tätig. Nach einem anschließenden mehrjährigen Elternurlaub nahm sie als Teilzeitbeschäftigte ihren Dienst wieder auf und ist seitdem wiederum im Haupt- und Schulverwaltungsamt u.a. für die Sachgebiete Wahlen, Internet und Schulwesen zuständig.
Samtgemeindebürgermeister Grobecker würdigte Elisabeth Gastorf als sehr zuverlässige und kompetente Mitarbeiterin und überreichte ihr einen Blumenstrauß und die Ehrenurkunde im Namen des Rates und der Verwaltung.
Personalratsvorsitzender Helmut Greisler schloss sich mit eben so freundlichen wie anerkennenden Worten den Glückwünschen an, betonte besonders das hervorragende kollegiale Miteinander mit der Jubilarin, und überreichte mit der Angestelltenvertreterin Silvia Kohlrautz ein Blumengebinde mit  Präsent der Betriebsgemeinschaftskasse.


Jürgen Tegtmeier zum ehrenamtlichen Samtgemeindewanderwegewart ernannt

Gieboldehausen. (AG) Mit einstimmigen Beschluss des Samtgemeindeausschusses hat die Samtgemeinde Gieboldehausen mit Wirkung vom 01. April 2007 Herrn Jürgen Tegtmeier offiziell zum ehrenamtlichen Wanderwegewart für das Samtgemeindegebiet ernannt.
Der in Westerode wohnende Pensionär, der früher als Leiter der Rechtsabteilung in der Zentralverwaltung der Universität Göttingen tätig war, gehört dem vom Landkreis Göttingen initiierten Runden Tisch “Wandern im Landkreis Göttingen” an und hat bereits zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen des Deutschen Wanderverbandes hinsichtlich der Kartierung, Ausschilderung und Bewertung von Wegen besucht.  

Nach Ausführungen des Samtgemeindebürgermeisters Reinhard Grobecker ist die Samtgemeinde Gieboldehausen dem Anliegen des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld e.V. gern nachgekommen, dass nach Möglichkeit alle Städte, Samtgemeinden und Verwaltungsgemeinschaften im Eichsfeld für die Betreuung ihrer Wege einen Beauftragten benennen sollten, um eine flächendeckende Pflege der Wanderwege in Absprache mit den jeweiligen örtlichen Wanderwegewarten zu gewährleisten.
Schon aus versicherungstechnischen Gründen und zur Legitimation gegenüber den Forstverwaltungen, Naturschutzbeauftragten, Landeigentümern, Wandervereinen und Gemeinden wird nach Ansicht des Samtgemeindebürgermeisters die ehrenamtliche Arbeit der Wanderwegewarte mit einer offiziellen Bestellung aufgewertet und auch rechtlich abgesichert.
Zusätzlich soll mit der Berufung eines ehrenamtlich Beauftragten und der damit verbundenen Betreuung für das überörtlich bedeutsame Rad- und Wanderwegenetz der Samtgemeinde Gieboldehausen die touristische Infrastruktur gestärkt werden.
Durch das Samtgemeindegebiet führen ausgeschilderte Radfahrwege, Haupt- und Orts-wanderwege und nicht zu vergessen auch der überregionale Europäische Fernwanderweg E 6, der Harz-Solling-Weg sowie der Eichsfeldwanderweg.
Der Streckenabschnitt des Eichsfeldwanderweges von der Landesgrenze Thüringen (Golfplatz Rotenberg) bis zur Gemeinde Bilshausen wurde bisher durch den Wanderwegewart der Stadt Duderstadt, Herrn Bernhard Elsler betreut.  Aus Altersgründen hat er die Betreuung im September 2006 an den Pensionär Jürgen Tegtmeier abgegeben, der seitdem diesen Streckenabschnitt kommissarisch betreut hat.
Als wesentliche Aufgabe des Samtgemeindewanderwegewartes soll die Vernetzung, Koordination und Pflege der Wanderwege sowohl im Tätigkeitsbereich des Samtgemeinde-gebietes als auch des Untereichsfeldes und Vorharzraumes in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Wanderwegewarten der Mitgliedsgemeinden abgestimmt werden.
Des Weiteren wird die Aufgabe des Samtgemeindewanderwegewartes u.a. sein, Kontrollgänge und -fahrten hinsichtlich der Prüfung der Ausschilderung und Begehbarkeit durchzuführen, kleinere Reparaturarbeiten an den Wegweisern vorzunehmen sowie widerrechtlich abgelegten Müll anzuzeigen sowie Vorschläge für die Erneuerung der Infotafeln zu unterbreiten. 

 


Erinnerungen ans Schlachtefest geweckt

Auszubildende der Altenpflege bieten in der Seniorenresidenz Eschenhof kurzweiliges Programm dar

Einen Nachmittag der besonderen Art haben Altenpflegeschüler aus Leinefelde in der Seniorenresidenz Eschenhof in Gieboldehausen veranstaltet. Zum Thema Schlachten präsentierten sie am Mittwoch ein abwechselungsreiches Programm.

Gieboldehausen (dgp). Im Speisesaal der Residenz trafen sich die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste zum “Schlachtefest”. Von Anfang an wurden die Zuhörer in die Darbietung der Akteure aus dem Obereichsfeld mit einbezogen. “Hast du Freude, klatsche in die Hand”, hieß es zu Beginn. Jung und Alt sangen, erfreuten sich an einer witzigen Fantasiegeschichte über Schweine und spielten gemeinsam ein Quiz zum Thema Schlachten, wobei die Bewohner Gegenstände vom Schlachten, beispielsweise eine Molle oder Metallglocken, erraten und deren Funktion beschreiben sollten. Dies machte den Senioren sichtlich Spaß und bei vielen wurden auch Erinnerungen wach. Auch Gesellschafterin Sigrid Brandes und Pflegedienstleiterin Petra Mühe freuten sich über die unterhaltsame Darbietung.

Schlachtehäppchen verteilt
Abschließend reichten die Auszubildenden, unter ihnen Maria Heinemann in Schlachte-Schürze, Schlachtehäppchen und Getränke. Die Zusammenarbeit der Seniorenresidenz in Gieboldehausen und der Höheren Berufsfachschule für Altenpflege in Leinefelde kam durch Stefanie Ernst zu Stande, die als Auszubildende im Eschenhof arbeitet und die Schule in Leinefelde besucht.

“Solch eine Aufführung ist Inhalt unseres Lehrplans”, erläutert Elke Schumann, Dozentin für das Fach Aktivierung/Übung in Leinefelde. Es sei Aufgabe, ein Fest auszurichten, die erforderliche Planung zu bewerkstelligen, ebenso die reale Umsetzung. “Unseren Schülern war es wichtig, eine Aufführung zu bieten, die etwas aus der Reihe fällt”, so Schumann, Auch familiäre Aspekte spielten bei der Themenauswahl bei diesem Fest eine Rolle, da die Eltern einiger Schüler eigene Höfe betreiben.

 

Ratespiel rund ums Schlachten: Der junge Schlachter fragt nach Gegenständen, die Bewohner sollen ihre Funktion beschreiben. OT (2)

     In Schürze: Maria Heidemann

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 09.03.2007


Pflanz-Aktion der Lutze im Gieboldehäuser Hainbuchenwald

Nach den (see-)räuberischen Kapriolen der gerade zu Ende gegangenen Karnevalszeit haben die
Gieboldehäuser Lutze ihren ersten Landgang zur eigenen Läuterung genutzt und sind dabei auch noch
für den Erhalt der Natur tätig geworden. Am letzten Samstag zogen die Lutze, mit Spaten bewaffnet
und in Begleitung ihrer Familien in den Hainbuchenwald im Gieboldehäuser Tischengrund. Direkt am
dortigen Rundweg wurden 38 junge Hainbuchen gepflanzt und für die Nachwelt mit den obligatorischen
Namenschildern versehen.


 

Die Pflanzaktion war mit dem Vorsitzenden der Realgemeinde Gieboldehausen, Michael Döring anlässlich
des diesjährigen Lutz-Schlachtfestes geplant worden und wurde am vergangenen Wochenende in die Tat
umgesetzt. Trotz heftiger Regenschauer und knietiefen Schlamms gab Michael Döring den Lutzen zuvor
eine fachkundige Einweisung und einen historischen Überblick über die Einmaligkeit des
Gieboldehäuser Hainbuchenwaldes. Da durch den natürlichen Alterungsprozess in jedem Jahr einige der
Bäume absterben ist eine stetige Neu-Anpflanzung notwendig. Die Lutze stellten auch bei dieser, für
einige recht ungewohnten Arbeit, ihre Geschicklichkeit unter Beweis und bezogen auch gleich ihren
eigenen Nachwuchs mit ein. Der Tag fand seinen einmütigen Ausklang auf dem Grillplatz bei "einer
schönen Tasse Kaffe" (O-Ton H-G. Laake) in familiärer Runde. Bei dieser Gelegenheit wurden mit
Michael Döring bereits Pläne für weitere Aktionen dieser Art geschmiedet ...
 

 


Reinhard Kohlrautz löst Karl Nolte ab

Neuer Ortsbrandmeister in Gieboldehausen / Wehr leistet 104 Einsätze

Gieboldehausen (red/hho). Die Wahl eines neuen Ortsbrandmeisters stand bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gieboldehausen im Mittelpunkt. Zum Nachfolger von Karl Nolte wurde Reinhard Kohlrautz ernannt.
Der scheidende Ortsbrandmeister dankte seinen Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Insgesamt musste die Wehr zu 104 Einsätzen ausrücken. Die enorme Steigerung der Einsatzzahlen schlägt auch der Vogelgrippe zu Buche, die im vergangenem Jahr ein besonderes Thema war.
Zu den Gästen des Abends zählten Bürgermeister Norbert Leineweber sowie auch der Gemeindebrandmeister Claus Bode. Ein besonderer Punkt war die Wahl des neuen Ortsbrandmeisters. Karl Nolte schied nach 18 jähriger Tätigkeit aus und bedankte sich für das in dieser Zeit entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.
Zu seinem Nachfolger wurde Reinhard Kohlrautz ernannt. Neuer Stellvertreter ist Bernd Nolte. Zum stellvertretenden Jugendwart wurde Holger Raabe gewählt.
Auch auf eine erfolgreiche Jugendarbeit kann die Feuerwehr zurückblicken. Mit 29 Mitgliedern hat sie eine starke Jugendwehr. So wurden 2006 rund 250 Stunden mit den Jugendlichen absolviert. Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung des Nachwuchses sowie der Teilnahme an zahlreichen Wettkämpfen wird im Winterhalbjahr regelmäßig Sport getrieben.

Zu den Höhepunkten der Versammlung zählten Ehrungen und Beförderungen: Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Gieboldehausen wurden Herbert Stender, Thomas Hannover, Burkhard Wandt, Frank Schneppenheim, Detlef Roland, Manfred Klingebiel, Willi Kerl und Reinhard Grobecker ausgezeichnet. Dirk Luther, Jörg Follmer und Matthias Stender wurden vom Land Niedersachsen für den Einsatz beim Elbe-Hochwasser mit einer Urkunde augezeichnet. Frank Reinholz wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert.

 

Führungswechsel:
Reinhard Kohlrautz (4.v.l.) tritt die Nachfolge von Karl Nolte (Mitte) an. Neben ihm steht sein Sohn Bernd Nolte, der neue stellvertretende Ortsbrandmeister.
Raabe

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt am 08.03.2007

 

Reinhard Kohlrautz ernannt

Die Freiwillige Feuerwehr Gieboldehausen hat einen neuen Ortsbrandmeister. Reinhard Kohlrautz (Foto) tritt die Nachfolge seines Schwiegervaters Karl Nolte an.

 


Vorschulkinder erwerben Bücherei-Führerschein

“Ich bin Bibliotheks-fit”: Mehrwöchige Aktion soll den Übergang zum Lesealter erleichtern

In die Welt der Bücher werden zurzeit die Vorschulkinder der beiden Gieboldehäuser Kindergärten eingeführt. Als Vorbereitung auf die Schule erwerben die Kindergartenkinder in der öffentlichen katholischen Bücherei St. Laurentius “Bibliotheksführerscheine”.

Gieboldehausen (ku). Neben Polizei, Feuerwehr und Banken war die Bücherei schon immer ein Anlaufpunkt für die Vorschulkinder im Flecken. Diese Zusammenarbeit ist jetzt in ein mehrwöchiges Projekt gemündet, das den Kindern helfen soll, sich in der Schule mit zusätzlicher Lektüre und Wissen versorgen zu können. Den Weg weist ihnen der Rabe Fridolin unter dem Motto “Ich bin Bibliotheks-fit”. Zum Abschluss der Aktion erhält jedes Kind einen Biblikotheksführerschein mit der Bestätigung, dass es die Bücherei kennen gelernt hat und sie selbständig nutzen kann.
Wie wichtig Vorlesen und Lesen als eine Fantasie anregende Entdeckungsreise für die Entwicklung von Sprachfähigkeit und Sozialkompetenz ist, ist unumstritten. Oftmals wird der ungebremste Wissens- und Erlebnisdrang durch frühen Umgang mit Büchern aber nicht mehr genügend gefördert. Ebenso wie ihre Kolleginnen bedauert Erzieherin Sabine Czech, dass nicht mehr alle Eltern ihren Kindern vorlesen und der Bildschirm allzuoft das Buch verdrängt. Viele Kinder sammeln eher Erfahrungen mit Computer, Fernsehen und Playstation als mit Vorlesen und Angucken, Kinderbuchklassiker von Jim Knopf bis zur kleinen Hexe sind nur noch wenigen Vorschulkindern bekannt. Diesem Trend wollen sowohl die Kindergärten Heilige Familie und St. Antonius als auch die katholische Bücherei, in der zurzeit die Werke von Cornelia Funke der Renner sind, entgegenwirken.
Lieblingsbücher mitbringen
Hochinteressiert lauscht die erste Delegation angehender Leseratten aus dem Kindergarten Heilige Familie beim Bibliotheksbesuch den Ausführungen von Gemeindereferent Thomas Bömeke, der ihnen erklärt, wie man ein Buch ausleiht und wo man welche Kinderbücher findet. Die Antwort auf die Frage “Wie muss man mit einem Buch umgehen?” beantworten die Kinder unisono im Chor. “Vorsichtig”. Durchaus verschieden sind bereits die literarischen Vorlieben. So liebt Virginia “Lauras Stern” und “Aschenputtel”, Jason blättert gerne in der Kinderbibel, während Justus und Thomas Bücher mit Dinosauriern mögen.
Im Zuge des Projektes dürfen die Kinder auch ihre Lieblingsbücher in den Kindergarten mitbringen, gestalten ein eigenes Bilderbuch und richten eine kleine Bücherei ein. Zum Abschluss wird dann noch einmal die Bibliothek besucht, wo sie neben einer Urkunde einen Bücherbeutel mit dem Raben Fridolin erhalten.

Sind wissbegierig bei der Sache: Kindergartenkinder lernen die Gieboldehäuser Bibliothek kennen. Pförtner

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 05.03.2007

 


Gastfamilien gesucht

Gieboldehausen (ku). Erst kommen die Politiker, dann die Jugendlichen: Dem Besuch des Stadtrates aus Gieboldehausens ungarischer Partnerstadt Gàrdony vom 22. bis 25. März, folgen vom 11. bis 17. April Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Während die Delegation des Stadtrates im “Niedersachsenhof” untergebracht wird, werden für die bereits zum dritten Mal eingeladenen Jugendlichen noch Gastfamilien gesucht. Wer bereit ist, den        Jugendaustausch zu unterstützen und die jungen Gäste bei sich aufzunehmen, kann sich bis zum 15. März bei Jugendreferentin Yvonne Petry, Telefon 05528/202120, oder Olaf Müller von der Samtgemeindeverwaltung, Telefon 05528/202190, melden.
Zum Programm für die Delegation des Stadtrates, dessen Besuch an die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im vergangenen Jahr in Gàrdony anknüpft, gehört ein Festakt im Schloss samt Baumpflanzaktion, ein Empfang beim Landkreis, Besichtigungen des Bioenergiedorfes Jühnde und des Grenzlandmuseums sowie ein Rundgang durch Duderstadt. Neben dem Eichsfelder Möbelcenter werden in Gieboldehausen die ungarischen Gräber und die Grundschule besucht, die im zweiten Weltkrieg als Lazarett auch für verwundete ungarische Soldaten diente.

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 05.03.2007


Betreuungsangebot in den Ferien

Kindergarten: Kirche und Gemeinden wollen Zeichen setzen

Für den Nachwuchs der Samtgemeinde soll zwischen dem 23. Juli und dem 3. August eine Ferien- betreuung im Kindergarten Heilige Familie in Gieboldehausen angeboten werden.
Bis zum 20. Februar können sich interessierte Eltern dort melden.

Gieboldehausen (hho). Ein “gemeinsames Zeichen mit den Gemeinden der Samtgemeinde für eine weitere Verbesserung der Betreuungsangebote” soll das Angebot der Kinderbetreuung in den Ferien sein, sagt Pfarrer Matthias Kaminski von der St. Laurentius-Kirchengemeinde in Gieboldehausen. In deren Trägerschaft befindet sich der Kindergarten Heilige Familie. Als “Solidargemeinschaft” hätten sich die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde bereit erklärt, auftretende Defizite zu tragen, betont Fleckenbürgermeister Norbert Leineweber (CDU).

Das Betreuungsangebot gilt vorrangig für Alleinerziehende im Bereich der Samtgemeinde, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder in diesem Zeitraum eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme oder Schuldbildung befinden oder im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs beschäftigt sind. Die Betreuung findet in der Zeit von 8 bis 14 Uhr im Kindergarten Heilige Familie, Schulstraße 26, statt. Ein Mittagessen wird nicht ausgegeben, so dass die Kinder die Verpflegung mitbringen müssen.

Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiterinnen der Kindergärten St. Antonius und Heilige Familie, wie Monika Nickel und Gabriele Rudkowski aus dem Leiterteam erläutern. Da es sich bei der zweiwöchigen Betreuung um ein zusätzliches Angebot handele, sei auch von den Eltern beziehungs-weise Sorgeberechtigten ein zusätzlicher Elternbeitrag in Höhe von 80 Euro zu zahlen und eigens ein Betreuungsvertrag abzuschließen, betont Pfarrer Kaminski. Das gelte auch für Eltern, deren Kind bereits den Kindergarten Heilige Familie besuche, da die anfallenden Personal- und Sachkosten bei der Berechnung und Festlegung des laufenden Elternbeitrages nicht berücksichtigt seien.
Bereits im vergangenen Jahr war in Gieboldehausen eine Ferienbetreuung angeboten worden. Allerdings war nur eine Anmeldung eingegangen. Laut Kirchenvorstandsbeschluss sollten mindestens zehn Anmeldungen für eine Betreuungsgruppe in den Sommerferien vorliegen, damit sie umgesetzt wird.
Weitere Informationen und Anmeldungen im Kindergarten Heilige Familie, Telefon 05528/3264.

 

Erwarten Kinder aus der Samtge- meinde: Pfarrer Matthias Kaminski (r.) und Bürgermeister Norbert Leineweber werben für Angebot im Kindergarten Heilige Familie. SI

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 09.02.2007



Stadtrat von Gardony zu Besuch

Delegation wird im März in Gieboldehausen empfangen

Gieboldehausen (hho). Die Partnerschaft zwischen Gieboldehausen und Gardony in Ungarn nimmt feste Formen an. Der Stadtrat der Partnerstadt wird im März im Eichsfeld erwartet.
Angelehnt an den deutschpolnischen oder deutsch-französischen Freundeskreis könnte sich in der Samtgemeinde ein deutsch-ungarischer Partnerschaftskreis entwickeln. Diesen Wunsch äußerte Flecken-Bürgermeister Norbert Leineweber vor Vertretern im Schloss, die größtenteils schon in die freundschaftlichen Beziehungen eingebunden sind oder diesen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen.

Ziel der Verbindung mit den Ungarn sei die internationale Verständigung – vor allem auch im Bereich der Jugend, betonte Leineweber. Die Eltern in der Samtgemeinde sollten mit einbezogen werden, um Begegnungen von Kindern und Jugendlichen auf Partnerschaftsebene zu ermöglichen, sagte Leineweber. In Absprache mit Jugendreferentin Yvonne Petry, die er ebenfalls in der Runde begrüßte, seien in diesem Jahr solche Besuche geplant.

Seit 2004 gibt es auf unterschiedlichen Ebenen Kontakte und Begegnungen sowohl in Ungarn als auch in Gieboldehausen – beispielsweise unter Schulen, der Pfadfinderschaft und dem Sozialverband. Zu einem offiziellen Besuch weilte eine Delegation aus Gieboldehausen im vergangenen Jahr in Gardony. Hierbei war die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet worden (Tageblatt berichtete).

Im Grenzlandmuseum

Im Nachklang dazu werde vom 22. bis 25. März der Stadtrat von Gardony im Eichsfeld erwartet, betonte Leineweber. Die Gäste aus Ungarn sollen privat in der Fleckengemeinde untergebracht werden. Neben einem Abstecher in die Kreisstadt nach Göttingen sind Besichtigungen in der Umgebung geplant. Unter anderem im Grenzlandmuseum, dass für die Ungarn aufgrund ihrer Rolle bei der deutsch-deutschen Wiedervereinigung von besonderer Bedeutung sein könnte, war sich der Gesprächskreis einig.

Zum Programm zählt auch ein offizieller Empfang der Gäste im Schloss. Voraussichtlich soll dabei im Schlosshof ein Partnerschaftsschild enthüllt werden. Eine Fahne aus Gardony hängt inzwischen im Foyer des Rathauses. Olaf Müller von der Samtgemeindeverwaltung, der beim Festakt in Ungarn dabei war, hat sie angebracht.

Den kurzen Draht zu den Partnern im Komitat Szekesfehevar wird Frank Leineweber halten. Der Sohn des Bürgermeisters wurde von der Versammlung beauftragt, online Verbindung zu halten. Realschullehrer Heinz Nickel appellierte: “Die Partnerschaft kommt uns allen zugute.”

          Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 13.02.2007 / Redakteur: Heinz Hobrecht - Foto: SI

 

Partnerschaft wächst:
Verwaltungsvertreter Olaf Müller hängt die Gardony-Fahne auf.

 

 

 

 

 


Vogelsburg: Buckel sollen entschärft werden

Querlaufende Abflussrinnen im Gieboldehäuser Neubaugebiet machen Anliegern zu schaffen

Noch sind es Baustraßen, doch schon rege werden sie befahren. Denn im Gieboldehäuser Neubau- gebiet Südliche Vogelsburg sind inzwischen zahlreiche Anwohner heimisch geworden.
Als unangenehm empfinden die Anlieger allerdings Abflussrinnen, die quer zur Fahrbahn angelegt wurden
.

Gieboldehausen (hho). Der Bauausschuss der Fleckengemeinde unter Vorsitz von Gerhard Nickel jr. hat sich mit den Buckeln im Neubaugebiet sowie mit weiteren Themen befasst. Für die von Anliegern eingebrachten Anfragen über die Querrinnen brachten die Mitglieder des Gremiums Verständnis auf.
Der Ausschuss plädierte dafür, die Buckel zu entschärfen, indem an den Rändern beiderseits Teer aufgetragen wird. Auf einer etwas breiteren und somit flacher ausgelegten Überfahrtfsläche soll das Ruckeln und Hoppeln abgemildert werden. Vor allem in der Stauffenbergstraße werden die Verkehrsteilnehmer an den Querrinnen durchgeschüttelt.
Die Querrinnen auf den Baustraßen dienen dem Abfluss von Sturzwasser. Bevor die Straßen nicht endgültig ausgebaut und mit Gossen versehen werden, müssten diese Rinnen bleiben, erläuterten Ausschussvorsitzender Nickel sowie auch Olaf Müller von der Verwaltung.
Mit zwei weiteren Vorhaben innerhalb des Fleckens befasste sich der Bauausschuss: Zum einen mit dem Brunnen an der Ecke Rhumestraße/Ohlenroder Straße sowie mit dem Schlosspark. Aus dem Brunnen im Ortskern, aus dem seit zwei Jahren kein Wasser mehr sprudelt, soll ein Blumenbeet werden. In relativ einfacher und kostengünstiger Weise soll das Wasserbecken mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Eine Anwohnerin habe sich bereit erklärt, die Pflege zu übernehmen, berichtete Ausschussvorsitzender Nickel.
Umgestaltungsarbeiten größeren Ausmaßes sind im Laufe dieses Jahres im Schlosspark von Gieboldehausen vorgesehen. Anfang März will sich der Fleckenrat nach Angaben von Gerhard Nickel bei einem Ortstermin im Park mit dem Thema befassen, bevor dann ein Konzept erarbeitet werden soll.Vornehmlich geht es um den teils sehr alten Baumbestand im Schlosspark. Beim Sturm waren einige der Bäume in Mitleidenschaft gezogen worden
.

 

Hoppelstrecke:
In der Stauffenbergstraße müssen die Anwohner über mehrere Querrinnen fahren.
Tietzek

 

 

 


Brunnenbauer folgen den Krippenbrüdern

 

Ehrung im Schloss: Gieboldehäuser Handwerker werden für ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet

17 Gieboldehäuser freuen sich seit Freitagabend über eine besondere Ehrung:
Der Fleckenrat hat das Brunnenbauteam für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Gieboldehausen (art). “Mit unermüdlichem Einsatz hat diese Truppe selbst bei glühender Hitze den historischen Klinkerbrunnen am Weg zum Tischengrund wiederhergestellt”, erläuterte Fleckenbürgermeister Norbert Leineweber während des Neujahrsempfangs im Schloss Gieboldehausen. Dies sei neben einer “technischen, logistischen und handwerklichen auch eine kulturell-historische Meisterleistung” gewesen.
Die Teilnehmer an der Aktion, die auf eine Idee des Heimat- und Verkehrsvereins zurückgeht, hätten unentgeltlich gearbeitet. “Viele haben ebenso Werkzeug und Material zur Verfügung gestellt”, würdigte der Bürgermeister. Initiator und Projektleiter Wilfried Basdorf als Kopf des Unternehmens habe es trotz einiger Rückschläge geschafft, viele Sponsoren zu gewinnen, “sodass die gesamte Maßnahme damit finanziert wurde, ohne auch nur einen Cent aus dem Fleckenetat zu nehmen.”
Der Einsatz des Brunnenbauteams “findet in der Zukunft hoffentlich viele Nachahmer”, so Leineweber, der sich bei den Teilnehmern mit Urkunden und einem “geistigen Getränk” bedankte. “Ich hoffe, dass der Brunnen mehrere Generationen überdauern wird und dass sich nicht nur Gieboldehäuser daran erfreuen, sondern auch viele Auswärtige”, sagte Basdorf.
Auch viele Institutionen und Einzelpersonen tragen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zu einem regen kulturellen, kirchlichen, gesellschaftlichen und sportlichen Leben in der Gemeinde bei, wie Leineweber und der Vorsitzende des Kulturausschusses, Walter Langhorst, hervorhoben: “Ohne ihre Arbeit wäre der Flecken nicht so eine lebendige Gemeinde”, brachte es Langhorst auf den Punkt.

 

Im Kaminzimmer des Schlosses geehrt: das Brunnenbauteam mit dem Kulturausschuss-Vorsitzenden Walter Langhorst (links) und Bürgermeister Norbert Leineweber (hinten rechts).
 

Lob für 17 tatkräftige Männer

Nach den Mitgliedern der Krippenbruderschaft im Vorjahr sind diesmal 17 Männer für den Bau des Klinkerbrunnens ausgezeichnet worden: Wilfried Basdorf, Karl-Ludwig Kohlrautz, Hans-Ludwig Hartmann, Wolfgang Stitz, Otto Stitz jr., Herbert Stender, Hubert Kohlrautz, Helmut Kariger, Otto Kohlrautz, Winfried Bode, Roland Hörnlein, Gerhard Schild, Hermann Lorenz, Karl-Heinz Freckmann, Friedel Bode, Norbert Biermann und Peter Wolff. Die beiden letztgenannten Personen konnten an der Ehrung nicht teilnehmen.

Rückblick und Ausblick

Zum Auftakt des von Eva Gassner musikalisch umrahmten Empfangs hatte Bürgermeister Leineweber an wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres erinnert und Perspektiven für die kommenden Monate aufgezeigt. Als ein “Jahrhundertwerk” bezeichnete der Bürgermeister den Abschluss der “35-jährigen Sanierung” in Gieboldehausen. Finanziell sei der Flecken auf dem langsamen Weg der Genesung, bedarf aber der Rekonvaleszens und dauernder medizinischer Betreuung. Leineweber: “Wir leben vom Prinzip Hoffnung.” Eine gute Nachricht hatte er für alle Zweiradfreunde. So gehe es mit dem Radwegebau von Wulften nach Duderstadt zügig voran: “Das Teilstück von Gieboldehausen nach Rollshausen ist in der entscheidenden Planungsphase und wird 2008 gebaut.”
Immer mehr mit Leben erfüllt wird die Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Gardony. “Im Laufe des Frühjahres wird zum dritten Mal eine Gruppe ungarischer Jugendliche Gieboldehausen besuchen”, kündigt der Bürgermeister an. Erstmals würden Kinder und Jugendliche aus dem Flecken in diesem Jahr in die Partnerstadt fahren. Außerdem mache sich eine Tennismannschaft auf den Weg nach Ungarn. Leineweber: “Alle Kosten werden privat oder durch Sponsoren aufgebracht.”

Entnommen aus Eichsfelder Tageblatt vom 22.01.2007
Az 414104