Liebe Vereinsmitglieder,

liebe Sponsoren, Förderer und Helfer,

liebe Bürgerinnen und Bürger des Fleckens Gieboldehausen,
 


im Namen des Heimat- und Verkehrsvereins Gieboldehausen e.V. lade ich Sie hiermit zur Einweihung der Brunnenanlage “Am Armenhof” am

Samstag,07. Okt. 2006, 13.30 Uhr
“Am Armenhof” / B 27

herzlich ein.
Auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Gieboldehausen e.V. und durch das besondere Engagement unseres Wander- und Wegewartes, Herrn Wilfried Basdorf, konnte die Erschließung des Quellentopfes und Herstellung einer neuen Brunnenanlage “Am Armenhof” in diesem Jahr durchgeführt werden.
Sponsoren und Förderer haben durch Geld-, Sach- und Materialspenden einen großen finanziellen Baustein zur Realisierung der Baumaßnahme geleistet.
An dieser Stelle möchte ich allen Projektbeteiligten meinen aufrichtigen Dank sowohl für die finanzielle als auch für die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen Helfer aussprechen.

 

P R O G R A M M

Eröffnung                                                             Gesangverein Gieboldehausen

Begrüßung                                                           1. Vorsitzender Alois Grobecker

Grußwort des Fleckens Gieboldehausen           Bürgermeister Norbert Leineweber

Chronologie der Baumaßnahme                         Initiator Wilfried Basdorf

Schluss                                                                 Gesangverein Gieboldehausen

Im Anschluss findet im Schloss ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen statt.
Der Reinerlös wird für die weitere Vereinsarbeit verwendet.
Ich würde mich freuen, wenn Sie es ermöglichen könnten, an der Feierstunde teilzunehmen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ihr
(Alois Grobecker)
1.  Vorsitzender


Zweites Boßel-Turnier in Gieboldehausen - Anmeldungen sind noch möglich!

Nach dem tollen Erfolg im letzten Jahr wiederholen die Lutze das Gieboldehäuser Boßel-Turnier auch in diesem Jahr. Und wieder geht es um Geselligkeit, Stimmung und etwas Bewegung an der frischen Luft. Die Lutzvereinigung hat das Boßeln nach Gieboldehausen gebracht und möchte auch in diesem Jahr wieder den freundschaftlichen Wettstreit unter den Vereins-Gruppen ausrichten. Die Vereine und Clubs sind herzlich eingeladen, Mannschaften zu entsenden, die sich in Wurfkraft und Marschtauglichkeit
messen sollen.

Die Veranstaltung beginnt bei jedem Wetter am Samstag, den 16. September 2006. Start und Ziel sind jeweils am Imbiss „Route 27“ der Fa. Eichsfelder Wurstwaren Nachtwey ("Alte Molkerei"). Der Start der ersten Mannschaft ist für ca. 10.30 Uhr geplant. Die Verpflegung wird durch die Organisatoren sichergestellt. Nur auf der Boßelstrecke selbst sollten die Mannschaften ihre Marschverpflegung auf dem obligatorischen Bollerwagen selbst mitführen. Der Rundkurs umfasst 3,5 km und ist in ca. 3 Stunden zu schaffen; nach dem Zieldurchgang des letzten Teams, gegen ca. 18:00 Uhr findet die Siegerehrung
statt.

Während der Veranstaltung ist der Verbindungweg von Gieboldehausen nach Bernshausen unterhalb des Marsfelder Berges für den Verkehr gesperrt!

Die Lutze bitten um Anmeldung der Mannschaften aus dem Kreis der Gieboldehäuser Vereinen, Clubs und Gruppen. Eine Mannschaft sollte dabei aus mindestens 5 Spielern bestehen. Vorkenntnisse sind selbstverständlich nicht erforderlich; Boßelkugeln werden gestellt! Damen-, Herren- und Mixed-Mannschaften starten in einer Kategorie. Informantionen und Anmeldungen bei:

Gieboldehäuser Lutzvereinigung e. V.,
Herr Markus Nolte,
Totenhäuser Str. 27,
37434 Gieboldehausen,
Tel.: 05528-2863.

Um Anmeldungen wird so schnell wie möglich gebeten!
 


Drei Junge im Nest der Molkerei

Storchennachwuchs

Gieboldehausen (hho). Als idealer Nistplatz für Störche erweist sich seit Jahren der Schornstein der ehemaligen Molkerei in Gieboldehausen. Auf dem Gelände der Eichsfelder Wurstwaren Nachtwey sind inzwischen schon mehr als ein Dutzend Störche geschlüpft – auch zur Freude der Besucher des Imbisses “Route 27”, der in dem Gebäudekomplex an der Bundesstraße 27 untergebracht ist.
Vom Lärm der vorbeifahrenden Fahrzeuge lassen sich die Störche offensichtlich nicht stören. Auch das “Knipsen” der Tageblatt-Fotografen, in diesem Fall Hubert Jelinek, bringt weder Nachwuchs noch dessen Eltern aus der Kinderstuben-Ruhe.

Entnommen aus ET v. 01.07.2006


Klinkerbrunnen nimmt Formen an

Heimat- und Verkehrsvereins plant Wiederaufbau

Gieboldehausen (hho). In der Nähe des ehemaligen Armenhofes in Gieboldehausen will der Heimat- und Verkehrsverein Gieboldehausen (HVV) den Klinkerbrunnen wieder aufbauen lassen. Die Zeichnung wird zur Zeit gefertigt. Im Mai soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Wilfried Basdorf, Wander- und Wegewart des HVV, ist maßgeblich mit dem Projekt befasst. Ein Stück Vergangenheit möchte der Gieboldehäuser mit dem Klinkerbrunnen wieder aufleben lassen. Denn nur noch Sandsteinreste erinnern an den Brunnen, der in den 30-er Jahren vom Reichsarbeitsdienst entfernt worden war.
Als Platz zum Verweilen und Ausruhen ist der Brunnen unterhalb des ehemaligen Armenhofs, am Weg zum Tischengrund, geplant. Im Zuge der Neugestaltung des Wander- und Wegenetzes rund um Gieboldehausen soll der Klinkerbrunnen zentraler Punkt der Rundwanderwege im Naherhohlungsgebiet Rotenberg sein. Er liegt am nördlichsten Punkt des Eichsfeldwanderweges, der mit seinen 274 Kilometer Gesamtlänge das gesamte Eichsfeld umgibt.
An den Sandsteinresten: Wilfried Basdorf.

“In Abstimmung mit der Fleckengemeinde Gieboldehausen sollen die Arbeiten am Klinkerbrunnen weitestgehend ehrenamtlich erbracht werden”, berichtet Wander- und Wegewart Basdorf. Da die Gemeinde nicht in der Lage sei, das Projekt finanziell zu unterstützen, sei der Heimat- und Verkehrsverein auf private und institutionelle Spenden angewiesen.

Die Kosten für den Wiederaufbau und die Gestaltung des Umfeldes werden auf zirka 4200 Euro geschätzt. Mögliche Förderer, unter ihnen Geschäftsleute und Institutionen in der Fleckengemeinde, hat Wilfried Basdorf mit der Bitte um Unterstützung. angeschrieben. Ehrenamtlich bringt sich auch Architekt Karl-Ludwig Kohlrautz ein, der den Klinkerbrunnen zeichnet.

Entwurf: So soll der neue Klinkerbrunnen aussehen.

Wer sich beim Aufbau des Klinkerbrunnen engagieren möchte, kann sich mit Wilfried Basdorf in Verbindung setzen. Bei der Sparkasse Duderstadt (Kontonummer 4300554) und Volksbank Eichsfeld (Kto. 9234710) sind Spendenkonten geschaltet. Stichwort: “Wiederaufbau des Klinkerbrunnens durch den HVV”.

ET-Presseartikel von Heinz Hobrecht (hho)
Fotos:  Theodor da Silva (2)

ET v. 18.04.2006


Seit 30 Jahren im Flecken verwurzelt

Heimat- und Verkehrsverein aktiv

Gieboldehausen (hho). 29 Männer und sechs Frauen hoben am 31. Mai 1976 im Gieboldehäuser Rathaus den Heimat- und Verkehrsverein aus der Taufe. Innerhalb von drei Jahrzehnten ist die Gemeinschaft der geschichtsinteressierten Mitglieder gewachsen: 77 Personen und zwei örtliche Vereine gehören heute dem HVV an.
Alois Grobecker hielt bei der Jahreshauptversammlung im Schloss Rückschau. Ereignis- und erfolgreiche drei Jahrzehnte ließ der Vorsitzende, der schon ein Jahr nach der Gründung das Amt von Viktor Emmerich übernommen hatte, Revue passieren. Besonderen Dank richtete Grobecker an das Team der Aktiven, die sich in den vergangenen Jahren um die Aufarbeitung der Gieboldehäuser Geschichte verdient gemacht haben. Namentlich unter anderem Vereinsmitglied Dr. Sabine Wehking und Ortsheimatpfleger Gerhard Rexhausen, die im Team der Geschichtswerkstatt mit Günther Sommer, Willi Bode und weiteren Aktiven, neuerdings auch Hans-Jürgen Thiemann, immer dienstags im Schloss tätig sind.
Besonders verdient gemacht innerhalb seiner 25-jährigen HVV-Mitgliedschaft, davon über zwei Jahrzehnte Vorstand, hat sich Kunst- und Heimatmaler Josef Hartmann, dem Grobecker mit Anspielung auf dessen Bilder an zahlreichen Häuserwänden gratulierte: “Überall im Ort sind deine schönen Bilder zu sehen.”
Dank an den Vorsitzenden
Ortsheimatpfleger Gerhard Rexhausen und Wander- und Wegewart Wilfried Basdorf nahmen in der Versammlung zu laufenden und gelplanten Projekten des HVV Stellung. Als Nachfolger von Herbert Borgmeyer wurde Herbert Stender als Beisitzer in den Vorstand gewählt.
Michael Döring würdigte die Verdienste des Vorsitzenden Grobecker: “Du bist der Kopf des HVV.”

 


Kulturelles Leben bereichert

Neujahrsempfang 2006:  Fleckenrat zeichnet Krippenbruderschaft aus

Gieboldehausen (cs). “Ehrenamtliche sind die Träger des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens unserer Gemeinschaft” – mit diesen Worten dankte Flecken-bürgermeister Norbert Leineweber am Freitagabend Vertretern der Vereine, Verbände, Schulen und Kirchen für ihren Einsatz und das gute Miteinander. Zum vierten Mal hatte der Fleckenrat ins Kaminzimmer des historischen Schlosses geladen, um im Rahmen des Neujahrsempfanges engagierte Bürger auszuzeichnen.

“Die Ehrenamtlichen leisten soziale Dienste für unsere Menschen vor Ort, leisten beste Jugendarbeit für unsere Heranwachsenden und übernehmen damit staatliche Aufgaben”, lobte Leineweber. Angesichts der angespannten finanziellen Lage und sinkender freiwilliger Leistungen in den Kommunen nehme der ehrenamtliche Einsatz einen immer größeren Stellenwert ein, waren sich Bürgermeister und Kulturausschussvorsitzender Gerhard Nickel einig. Nur mit Hilfe engagierter Bürger seien Feste wie zum 100. Geburtstag des Radfahrvereins Wanderlust oder zum 50-jährigen Bestehen der katholischen Pfadfinderschaft möglich. “Gieboldehausen ist ein lebens- und liebenswerter Ort mit hohem Wohn- und Freizeitwert”, freute sich Leineweber.

In diesem Jahr hatte der Fleckenrat beschlossen, die Mitglieder der Gieboldehäuser Krippenbruderschaft besonders zu ehren. Unter Federführung von Werner Grobecker hätten sie in den vergangenen 50 Jahren einen großen kulturellen Beitrag für die Gemeinschaft geleistet und die örtliche Krippe über die Grenzen des Eichsfeldes hinaus bekannt gemacht.

Mit viel Engagement und Liebe zum Detail sei in unzähligen Arbeitsstunden ein großdimensionales Panorama, beginnend mit der Geburt Jesu im Stall bis hin zum Besuch der drei Könige aus dem Morgenlande, entstanden. “Ein Höhepunkt war die Darstellung von Teilen der Krippe zu Weihnachten im Dom zu Hildesheim”, so Leineweber. Besonders erfreulich sei, dass sich seit einigen Jahren auch eine Reihe von jungen Männern in der Bruderschaft engagiere und die Tradition des Krippenbaus fortsetze.

Für ihr Wirken in der Bruderschaft erhielten Gerhard Grobecker, Jens Grobecker, Alfred Stark, Gerhard Gödecke, Peter Ronge, Severin Bock, Christian Wedekind, Timo Pischke, Heinz Kohlrautz, Willi Nünemann, Heinz-Peter Borchardt, Moritz Döring, Bastian Bremer und “Krippenvater” Werner Grobecker, der 1955 zum ersten Mal beim Aufstellen der Krippe half, eine Urkunde. Stellvertretend für die Männer der ersten Stunde wurden Bernhard Kohlrautz und Gerhard Nickel sen. gewürdigt. Ein großes Dankeschön ging auch an die Frauen, die die Krippenfiguren mit eichsfeldischer Tracht ausgestattet haben. Umrahmt wurde die Feierstunde traditionell vom Flötenquartett.

       Text: Christine Sandler
        Foto: Jelinek

Quelle: Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 23.01.2006


Jedes Kind im Flecken soll eine Kopfhainbuche pflanzen

Projekt der Realgemeinde Gieboldehausen: Vorsitzender Michael Döring ist begeistert über das Interesse an der Aktion

Der Kopfhainbuchenwald bei Gieboldehausen ist in seiner zusammenhängenden Größe einmalig in Deutschland. Die Realgemeinde setzt sich für den Erhalt und die Pflege ein und sorgt dafür, dass sich der Nachwuchs der Fleckengemeinde um den Nachwuchs im Wald kümmert. Von einer Pflanzaktion berichten Heinz Hobrecht (Text) und Andreas Tietzek (Fotos).

Sonst ist es dort ruhig. Ab und zu begegnen sich Spaziergänger. Am vergangenen Sonnabend aber herrschte Betrieb. Eine Hundertschaft von Kindern und Erwachsenen machten sich im Tischengrund am Fuß des Rotenbergs bei Gieboldehausen zu schaffen. Trotz widriger Witterungsverhältnisse fand die Baumpflanzaktion “Jugendprojekt Hainbuchenwald” statt.

“Mit einem derartigen Andrang hätte ich nicht gerechnet”, freute sich Michael Döring, Vorsitzender der Realgemeinde und Initiator des Projekts. Die Resonanz an der Aktion übertraf alle Erwartungen. Über 50 Kinder und viele ihrer Eltern sowie weitere Erwachsene waren beim Waldeinsatz im Rotenberg dabei.

Es wurden Hainbuchen gepflanzt und mit Holzschildern gekennzeichnet. Die Vornamen darauf stehen für ein Versprechen: Kinder wie Annika, Lena, Elias oder Jan-Lukas werden sich künftig ganz persönlich um ihre Hainbuche kümmern – im Sinne des Berufschullehrers Michael Döring, Motor der Aktion, der ein Ziel hat: “Jedes Kind in Gieboldehausen soll zusammen mit seinen Eltern eine Kopfhainbuche pflanzen, ausschildern und betreuen.”
Zusammen mit den Gieboldehäuser Pfadfindern vom Stamm St. Georg, von denen am Sonnabend wieder viele dabei waren, sind im Tischengrund seit Herbst 2002 schon über 200 Hainbuchen gepflanzt worden. Was bislang nur durch die Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern der Pfadfinder möglich war, soll künftig auch allen anderen Kindern des Fleckens offen stehen. “Alle Eltern, die Interesse an der Aktion haben, können sich bei mir melden”, sagt Vorsitzender Döring.

Im Verband von vier mal vier Metern werden abgängige alte Buchen durch junge Wildlinge aus der Naturverjüngung ersetzt. “Die Kinder entdecken so den Wald von einer ganz anderen Seite”, berichtet Michael Döring. Sie übernähmen Verantwortung für ihren Baum. “Sie schützen ihn vor Gefahren wie Verbiss und Verfegen durch Rehe.” Außerdem würden die Bäume in den Folgejahren durch gezieltes Beschneiden in ihre typische Nutzungsform als Kopfhainbuchen gebracht, erklärt Döring. Das Schlagwort “Nachwachsende Rohstoffe” werde an diesen Bäumen durch die mehrmalige Holznutzung im wahrsten Sinne des Wortes deutlich.

Hainbuchenwald seit 1860

Das Areal im Rotenberg ist zirka 8 Hektar groß. Die meisten der 2300 unter Naturschutz stehenden Kopfhainbuchen wurden zwischen 1860 und 1900 gepflanzt. Die Bäume wurden bis Ende der 60-er Jahre wirtschaftlich genutzt, aber nicht erneuert.

“Nach über 100 Jahren wird die ehemals von unseren Vorfahren praktizierte Aufforstung der Steilhänge und Kerbtäler wieder mit Leben erfüllt”, berichtet Michael Döring. Der Hainbuchen-Bestand habe wegen seiner Größe und guten Ausprägung einen “landesweiten kulturhistorischen Wert”, erklärt Klaus König, Geschäftsführer des Landschafts-pflegeverbandes Göttingen, der das Waldnutzungskonzept ideell und finanziell unterstützt.

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 23.01.2006
Text: Heinz Hobrecht  (hho) -   Fotos: Andreas Tietzek