Weihbischof Koitz zu Besuch in Gieboldehausen:

Weihbischof Hans-Georg Koitz war auf Einladung der Katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius
am Sonntag, den 11.01.2004 zu Gast in Gieboldehausen. Zu den Höhepunkten des Besuchs zählte ein Dankgottesdienst in Erinnerung an die 1000-Jahr-Feier und ein Miteinander im Pfarrheim, zu denen auch die evangelischen Christen eingeladen waren.

 

 

Repräsentanten der politischen Gemeinde und der beiden örtlichen Kirchengemeinden begrüßen den Weihbischof am Bildstock

 

 

 

Bürgermeister Norbert Leineweber und Pfarrer Matthias Kaminski nahmen den Gast mit einer großen Abordnung von Vereinsvertretern, Mitgliedern des Gemeinderates, des Kirchenvorstandes und Pfarr- gemeinderates, des Kirchenvorstandes der ev. luth. Gustav-Adolf-Kirchengemeinde an der Spitze mit
Pastorin Claudia Edelmann am Marienstock in der Rhumestraße mit einer Kutsche in Empfang.

 

Bernward Hartmann kutschierte den Weihbischof und Bürgermeister sicher zum Pfarrhaus.

”So etwas gibt es außerhalb Hildesheims nur im Eichsfeld”,
schmunzelte der Bischof.  ”Hier ist sowieso alles anders.
Nämlich besser – besonders in Gieboldehausen.”

 

 

 

    Nach der Begrüßung durch den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Gerhard Nickel jun. eröffnete Weihbischof Koitz die sonntägliche Eucharistiefeier, an der auch der ehemalige Dechant Hubertus Ottmann, Propst Clemens Burchhardt, Pater Roger Gerhardy, beides Gieboldehäuser, sowie Dechant Thomas Blumenberg und Pfarrer Karl-Ernst Bock teilnahmen.

 

 

Personalausweis des Glaubens und des Lebens

Weihbischof Koitz hielt seinen Personalausweis hoch und las der Gemeinde seine persönlichen Daten vor. “Wichtiger als dieser Personalausweis ist der Personalausweis des Glaubens und des Lebens”, so Koitz. Der Bischof gab den Zuhörern vier quasi unsichtbar einschweißbare Wünsche für diesen Personalausweis mit auf den Weg. So möge es ihnen gelingen, “sich mehr an Gott als an Zahlen und Strukturen fest zu machen”, “das Wesentliche des Glaubens zu erfassen und zu leben” und einen Blick für diejenigen zu haben, die im Schatten des Lebens stehen. Außerdem wünschte er den Gläubigen, dass sie die Freude an Gott nicht verlieren.

Koitz befasste sich auch mit den von Einschnitten begleiteten Umwälzungen und Reformprozessen in Deutschland und deren Folgen. “Wir sind eine Gesellschaft der Fragenden, kaum noch von Antwortenden”, so der Weihbischof, nach dessen Worten auch die Kirche von einschneidenden Veränderungen betroffen ist: “Es fehlt uns an Geld. Kleine Gemeinden müssen mit großen zusammengehen, zusammenarbeiten.”

Unter starkem, lang anhaltendem Beifall dankte die Gemeinde Pfarrer Matthias Kaminski für dessen Arbeit in der St. Laurentiusgemeinde. “Für uns als katholische Pfarrgemeinde ist diese Eucharistiefeier der eigentliche Höhepunkt des Jubiläumsjahres”, so Kaminski.

Die 1000-Fahr-Feier dcs Fleckens im Jahr 2003 hat nach Worten des stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Werner Grobecker, deutlich gemacht, dass die Gieboldehäuser keine “Siebensinnigen” sind, sondern großen Gemeinschaftssinn entfalten. Grobecker würdigte das gute Miteinander von katholischen und evangelischen Christen im Hahleort.

(Text und Fotos:  Jürgen Blechschmidt aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 16.01.2004 entnommen)


 

Eintrag ins Goldene Buch

 

Weihbischof Hans-Georg Koitz trug sich im Rahmen des anschließenden Empfangs im Pfarrheim ins Goldene Buch der Fleckengemeinde ein, attestiert von Pfarrer Matthias Kaminski und Gieboldehausens Bürgermeister Norbert Leineweber.

(Foto: Alois Grobecker)

 

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